Bundesingenieurkammer

Gebäudehülle und Heizanlagen als Einheit planen

Die Bundesingenieurkammer fordert, bei der anstehenden Modifizierung des GEG den Fokus stärker auf die CO-Reduzierung zu legen.

PV statt Ziegeldach spart mehrfach Emissionen- Bild: stock.adobe.com/photo 5000
PV statt Ziegeldach spart mehrfach Emissionen- Bild: stock.adobe.com/photo 5000

Der Gebäudesektor verfehlte 2024 erneut die Zielwerte. Anstatt der im Klimaschutzgesetz festgelegten maximalen Emissionsmenge von 96 Mio. t CO₂ wurden im vergangenen Jahr insgesamt 105 Mio. t CO₂ emittiert. Der Handlungsbedarf der neu gewählten Regierung hier gegenzusteuern, ist weiterhin groß. 

Die Bundesingenieurkammer fordert deshalb, den Fokus stärker auf die CO-Reduzierung zu legen und das Gebäudeenergiegesetz entsprechend weiterzuentwickeln. Um deutliche Fortschritte bei der Wärmewende zu erzielen, sieht die Bundesingenieurkammer es als zwingend notwendig an, für Planungssicherheit und Zuverlässigkeit bei der Sanierungs- und Heizungsförderung zu sorgen.

„Die Wärmewende gelingt nur, wenn wir die Gebäude als Ganzes betrachten. Gebäudehülle und Heizungsanlage müssen gemeinsam gedacht werden. Nur so erreichen wir die Klimaziele im Gebäudesektor flächendeckend. Dies trifft sowohl auf den Neubau als auch die Sanierung zu“, so Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer.

Die Entscheidung der Hausbesitzer für eine Wärmetechnologie hat langfristige Auswirkungen und ist komplex. Die Bundesingenieurkammer empfiehlt die qualifizierte Beratung zu fördern, um den Verbraucherschutz zu stärken.

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