Holzvergaser als Energielieferant für Elektroautos

Holzvergaser als Energielieferant für Elektroautos

Mit den Holz-Kraft-Anlagen von Spanner Re2 kann aus naturbelassenem Holz Strom und Wärme erzeugt werden. Aber auch Elektroautos lassen sich mit der so gewonnenen Energie versorgen.

Holz-Kraft-Anlagen von Spanner Re² erzeugen nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung aus Holz Strom & Wärme. Mit dem regenerativ erzeugten Strom können unter anderem Elektrofahrzeuge versorgt werden, was im Vergleich zu konventionellen PKWs erhebliche Mengen an CO2-Emissionen einspart. (Bild: Spanner Re2 GmbH)
Elektromobilität steht hoch im Kurs. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bezeichnet sie als „Schlüssel klimafreundlicher Mobilität“. So steigt die Zahl der Elektroautos in Deutschland, wenn auch langsamer als geplant, kontinuierlich an.

 

Strom und Wärme aus naturbelassenem Holz

Seit mehr als zehn Jahren widmet sich Spanner Re2 dem Thema erneuerbare Energien. Der niederbayerische Anlagenhersteller entwickelt und vertreibt Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Darin werden aus CO2-neutralen Holzpellets, -briketts oder -hackschnitzel Strom und Wärme erzeugt. Bis heute sind bereits mehr als 700 Holz-Kraft-Anlagen von Spanner Re2 weltweit in Betrieb. Thomas Bleul, Geschäftsführer der Spanner Re2GmbH, bestätigt: „Unsere Technik hat sich mit über 20.000.000 Betriebsstunden bewährt und liefert zuverlässig und dezentral Energie – unabhängig vom Wetter.“
 
Gegen Vergütung kann der durch Holz-Kraft-Anlagen erzeugte Strom ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Der Strom lässt sich aber auch für die Eigenversorgung, zum Beispiel für das Elektroauto, nutzen. Die erzeugte Wärme ist für die Gebäudebeheizung, Warmwasserbereitstellung, in Nahwärmenetzen oder zur Holz- und Getreidetrocknung geeignet.
 
„Viele unserer Kunden möchten in ihrem Zuhause und Mobil energieautark sein und das natürlich ohne dem Einsatz fossiler Rohstoffe. Wir liefern ihnen dazu eine umweltfreundliche Technologie, mit der sie ihr, zumeist als Waldbesitzer, eigenes Holz zu einem Kraftstoff für Heim und Elektrofahrzeug veredeln können“, erklärt Bleul weiter.

 

3,5 Tonnen CO2eq jährlich einsparen

Für die Versorgung eines Elektroautos mit Strom reichen rund 25 Kubikmeter trockene Hackschnitzel im Jahr aus (gerechnet bei 30.000 gefahrenen Kilometern mit einem Verbrauch von 20 kWh/100 km). Im Vergleich zu einem herkömmlichen neuen PKW mit durchschnittlich 130 g CO2/km lassen sich so rund 3,5 Tonnen CO2-Äquivalent einsparen. Mit einem jedes Jahr in Deutschland pro Kopf verursachten CO2-Äquivalent von 9,1 Tonnen ließe sich eine CO2-Emissionsreduzierung von rund 40 Prozent erreichen.