Leuchtturmprojekt

Wilo weiht nachhaltiges Energiekonzept am Standort Hof offiziell ein

Gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Landwirtschaft aus der Region um Hof hat Wilo die offizielle Einweihung eines neuen Energiekonzepts für seine Produktionsstätte in Hof gefeiert. 

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Region erfolgte die symbolische Inbetriebnahme der neuen Energieversorgung. Bild: HOF Fotografie, Nicole Zinkler
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Region erfolgte die symbolische Inbetriebnahme der neuen Energieversorgung. Bild: HOF Fotografie, Nicole Zinkler

Mit der offiziellen Einweihung eines neuen Energiekonzepts in Hof treibt die Wilo Group die nachhaltige Weiterentwicklung ihrer Standorte voran. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Landwirtschaft aus der Region hat der Wassertechnologiekonzern die erfolgreiche Umsetzung eines Projekts gefeiert, das Klimaschutz, Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung miteinander verbindet.

„Nachhaltige Transformation gelingt nur, wenn ökologische Verantwortung, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und technologische Innovationskraft konsequent zusammengedacht werden“, sagte Oliver Hermes, President & Global CEO der Wilo Group. „Das Projekt in Hof zeigt eindrucksvoll, wie eine zukunftsfähige Energieversorgung für produzierende Standorte gestaltet werden kann – mit Kreativität, Partnerschaften auf Augenhöhe und messbarem Impact.“

Im Zentrum des Konzepts steht die Energieversorgung des Hofer Wilo-Werks, das nun ausschließlich Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen nutzt. Möglich macht dies ein integriertes Energiesystem aus Biogaswärme und Hackschnitzelheizung. Zudem stammen rund 60 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien. So reduziert Wilo nicht nur die CO₂-Emissionen des Standorts um circa 1.600 Tonnen* jährlich, sondern auch seinen Heizölbedarf von etwa 179.000 Litern pro Jahr auf Null.

Der Startschuss für das Projekt fiel 2023: Nach einem symbolischen Spatenstich entstanden eine rund 1,3 Kilometer lange Fernwärmetrasse und neue Infrastruktur zur Stromversorgung. Zudem waren umfangreiche Anpassungen innerhalb der Produktions- und Gebäudetechnik notwendig. Für das Projekt kooperiert Wilo eng mit zwei landwirtschaftlichen Betrieben aus der direkten Nachbarschaft. Die Biogasanlage auf einem Hof im Südwesten des Werks wird mit Gülle betrieben. Die Hackschnitzelheizung auf einem nördlich gelegenen Hof greift auf Holzreste aus der Wilo-Produktion zurück, die zu Hackschnitzeln weiterverarbeitet werden – jährlich rund 300 Tonnen.

 Bildunterzeile: Für das Projekt kooperiert Wilo eng mit zwei landwirtschaftlichen Betrieben aus der direkten Nachbarschaft. Bild: Tim Schnabel, Goldgrube
Für das Projekt kooperiert Wilo eng mit zwei landwirtschaftlichen Betrieben aus der direkten Nachbarschaft. Bild: Tim Schnabel, Goldgrube

Im Rahmen der Einweihung ordnete Georg Weber, Global CTO der Wilo Group, das Projekt in die globale Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns ein. Standortleiter Thomas Lang stellte die Projektergebnisse sowie die technische Umsetzung vor. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Region erfolgte die symbolische Inbetriebnahme der neuen Energieversorgung.

* Die ausgewiesene CO₂-Einsparung basiert auf einer Machbarkeitsstudie für den Berechnungszeitraum 2019 bis 2022 und vergleicht die heutige Versorgung mit einer konventionellen fossilen Energieversorgung. Sie bildete den Ausgangspunkt für die kontinuierliche Reduzierung der Emissionen aus Scope 1 und Scope 2.

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