Analyse maximaler Zapfvolumenströme

Klare Diskrepanz zwischen normativer Auslegung und bedarfsgerechter Planung

Die Auslegung warm gehender Trinkwasserinstallationen (PWH) ist vor dem Hintergrund der Dekarbonisierung von Gebäuden ein permanenter Balanceakt zwischen Versorgungskomfort und Energieeffizienz. Dies betrifft vor allem Sonderbauten wie beispielsweise Hotels oder Sportstätten, in denen aufgrund des Nutzerverhaltens die normativen Auslegungsregeln nicht greifen (können). Einen praxisgerechten Ausweg bietet bei Sanierungen die Analyse der maximalen Zapfvolumenströme in 10-Sekunden-Intervallen, so das Ergebnis eines Forschungsprojekts.

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Die Auslegung von Trinkwassererwärmern in Sonderbauten wie etwa Hotels steht immer im Zielkonflikt zwischen Versorgungskomfort und Energiebedarf. Bild: Viega
Die Auslegung von Trinkwassererwärmern in Sonderbauten wie etwa Hotels steht immer im Zielkonflikt zwischen Versorgungskomfort und Energiebedarf. Bild: Viega

Die Auslegung der Wärmeerzeuger für große Warmwasseranlagen etwa in Hotels oder Sportstätten im Zuge einer Sanierungsmaßnahme ist für Fachplanende immer eine Gratwanderung. Auf der einen Seite steht die Forderung nach einer möglichst komfortablen Versorgung der Gäste oder Sporttreibenden unter Einhaltung des Temperaturfensters von 60/55 °C in der Zirkulation von Trinkwasser warm (PWH-C), das nach DVGW-Arbeitsblatt W 551 gefordert ist. Auf der anderen Seite steht dem fast schon diametral der wirtschaftliche Zwang gegenüber, den Energieeinsatz für die Warmwasserbereitung möglichst niedrig zu halten.

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M. Sc. Jan Kuhlen

M. Sc. Jan Kuhlen

Dr. Matthias Zahn

Dr. Matthias Zahn

Dipl.-Ing. Detlev Schmitt

Dipl.-Ing. Detlev Schmitt

· Artikel im Heft ·

Klare Diskrepanz zwischen normativer Auslegung und bedarfsgerechter Planung
Seite 27 bis 33
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