Planung und Beratung, Umsetzung und Betrieb

Maßnahmen für den Erhalt der Trinkwassergüte

Große Immobilien im innerstädtischen Raum beherbergen oft sowohl unterschiedliche Gewerbe als auch Wohneinheiten, die sich den Trinkwasseranschluss und diverse Bereiche der Trinkwasserinstallation teilen. Die unterschiedlichen Nutzungsarten bringen auch unterschiedliche Anforderungen zur Trinkwasserhygiene mit sich. Wichtig für den Betreiber ist es, seine Mieter von Anfang an für Maßnahmen zum Erhalt der Wassergüte zu sensibilisieren. Bereits in Mietverträgen sollte fest vereinbart werden, dass jeder Mieter für einen regelmäßigen und vollständigen Wasserwechsel Sorge trägt.

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1 - Auszug aus dem Raumbuch gemäß VDI 3810 Blatt 2/VDI 6023 Blatt 3, Anhang A. Mit den Festlegungen zu möglichen Nutzungsunterbrechungen beginnt der Dialog des Fachplaners mit dem Auftraggeber über technische und/oder organisatorische Maßnahmen zum Erhalt der Wassergüte. Bild: Schell GmbH + Co. KG
1 - Auszug aus dem Raumbuch gemäß VDI 3810 Blatt 2/VDI 6023 Blatt 3, Anhang A. Mit den Festlegungen zu möglichen Nutzungsunterbrechungen beginnt der Dialog des Fachplaners mit dem Auftraggeber über technische und/oder organisatorische Maßnahmen zum Erhalt der Wassergüte. Bild: Schell GmbH + Co. KG

Zu den großen Phantomen der SHK-Branche gehört das Raumbuch (vgl. VDI 3810 Blatt 2/VDI 6023 Blatt 3). Viele haben davon gehört, doch wenige glauben, es je gesehen zu haben. Dabei liegt es grundsätzlich allen Planern vor, wenn auch vielleicht nicht unter diesem Namen. Es enthält die Raumanforderungen und die Ausstattungswünsche des Auftraggebers. Bevor diese eingetragen werden, werden gemäß VDI-Vorlage im Anhang A zunächst generelle Anforderungen an Art und Umfang der Nutzung (Bild 1) abgefragt, denn diese haben einen Einfluss auf alle wasserführenden Ausstattungsgegenstände.

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Dr. Peter Arens

Dr. Peter Arens

· Artikel im Heft ·

Maßnahmen für den Erhalt der Trinkwassergüte
Seite 46 bis 48
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