Legionellenrisiken im Wohnungsbau

Teil 2: Planerische Maßnahmen für eine hygienisch sichere Trinkwasserinstallation

Ein hygienisch sicherer Betrieb von Trinkwasserinstallationen setzt voraus, dass der bestimmungsgemäße Betrieb dauerhaft gewährleistet ist. Gerade im Wohnungsbau mit seinen komplexen Leitungsnetzen, wechselnden Nutzungsprofilen und zeitweise leerstehenden Wohnungen ist das eine besondere Herausforderung. Erforderlich sind also ein regelmäßiger Wasserwechsel über alle Entnahmestellen, ein Instandhaltungsplan, sichere Temperaturen und eine Installation, die Stagnation sowie unerwünschte Erwärmung möglichst vermeidet.

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Wer bei der Planung schmale Trinkwasserinstallationen (T-Stück) und reduzierte Armaturendurchflüsse wählt, kann bei Investition und Betrieb bis zu 40 % Kosten einsparen. Bild: Schell GmbH + Co. KG
Wer bei der Planung schmale Trinkwasserinstallationen (T-Stück) und reduzierte Armaturendurchflüsse wählt, kann bei Investition und Betrieb bis zu 40 % Kosten einsparen. Bild: Schell GmbH + Co. KG

Der regelmäßige Wasserwechsel wird in der VDI 6023 Blatt 1 gefordert. Basismaßnahmen sind die fachgerechte Dimensionierung der Trinkwasserinstallation, die Minimierung der Anzahl von Entnahmestellen sowie die Herstellung möglichst kurzer Leitungswege zwischen Hauptleitung und Entnahmestellen. Schlanke T-Stück-Installationen und eine optimale Anordnung der Entnahmestellen fördern den Wasserwechsel im späteren Betrieb – und das ohne besondere Spülstationen am Ende der Leitungen.

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Dr. Peter Arens

Dr. Peter Arens

· Artikel im Heft ·

Teil 2: Planerische Maßnahmen für eine hygienisch sichere Trinkwasserinstallation
Seite 51 bis 53
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