Fortbildung
Fachplaner für gebäudetechnischen Brandschutz
Fachplaner für gebäudetechnischen Brandschutz
Fachveranstaltung zur effizienten Warmwasserbereitung mit dem GIH
Termin: Donnerstag, 15. Januar 2026, Präsenz: 09.00-13.00 Uhr, Ort: Haus des Sports, Schäferkampsallee 1, 20357 Hamburg (Alexander-Otto-Saal, 1. OG), Online: 10.00-13.00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 59,50 € inkl. Mwst. (Online oder Präsenz), Vergünstigtes Ticket für GIH-Mitglieder: 39,50 € inkl. Mwst. (Den Rabattcode erhalten Sie vom GIH)
Fortbildungsanerkennung: Die Fortbildung wird für die Verlängerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste mit je 4 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude, Nichtwohngebäude und Energieaudit DIN 16247/Contracting (BAFA)) angerechnet. Außerdem wird diese Veranstaltung von verschiedenen Architektenkammern als Fortbildung anerkannt.
Diese Fachvorträge mit folgenden Inhalten erwarten Sie:
- Möglichkeiten zentraler und dezentraler Warmwasserbereitung im Vergleich
Nico Skiba, ESYCON GmbH, Parchim - Hydraulikmodul, Wärmequellenmanagement und Praxisbeispiele
Stefan Güldenring, Building Equipment Cologne GmbH, Köln - Exergiemaschine (Booster-Wärmepumpen) als zentraler Hebel zur Effizienzsteigerung
Sönke Kasch varmeco GmbH & Co. KG, Kaufbeuren
Das detaillierte Programm der Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
Planerdialog 2025: Sonderbrandmeldetechnik im Fokus

Fortbildungspunkte sammeln: Die Online-Veranstaltung für Elektrofachplaner und Brandschutzplaner beleuchtet das Thema aus rechtlicher und praxisorientierter Sicht
Extrembedingungen, wie sie in Rechen- und Logistikzentren oder Recyclinganlagen oft herrschen, stellen auch extreme Anforderungen an die Meldetechnik. Sonderbrandmeldetechnik für Einsatzbereiche, in denen klassische Melder an ihre Grenzen stoßen, sind dieses Jahr Thema bei der Veranstaltung „Planerdialog“. Sie findet am 9. und 10. Dezember online statt und ist von Architekten- und Ingenieurkammern als Fortbildung anerkannt. Mit Vorträgen und Diskussionen zu rechtlichen und praktischen Aspekten bietet die Veranstaltung des Brandschutzanbieters Hekatron seit 2019 Teilnehmenden fundiertes Wissen, aufschlussreiche Praxisbeispiele und die Möglichkeit zum Austausch mit Fachexperten. Weitere Informationen und Anmeldeformular unter: www.hekatron-brandschutz.de/planerdialog-2025
Der Planerdialog richtet sich dieses Jahr vor allem an Elektrofachplaner und Brandschutzplaner, die über die Auswahl und Auslegung von Brandmeldesystemen an Orten mit extremen Bedingungen entscheiden. Dazu gehören Einsatzbereiche etwa mit hoher Staubbelastung, hoher Luftgeschwindigkeit, extremen Temperaturen, großen Raumhöhen oder speziellen Brandrisiken. Für diese Anwendungsbereiche stehen spezielle Lösungen wie Rauchansaugsysteme, lineare Rauch- und Wärmemelder oder Thermalkameras zur Brandfrüherkennung zur Verfügung. Welche Lösung für welche Anforderung besonders gut passt, welche normativ-regulatorischen Entwicklungen zu beachten sind und welche Lehren sich aus realen Projekten ziehen lassen, erfahren Teilnehmende am 9. Dezember, 9 - 10 Uhr, und 10. Dezember, 14 - 16 Uhr in Vorträgen von Fachexperten und in offenen Diskussionsrunden.
Thomas Litterst, Spezialist für Bauordnungsrecht, Normen und Richtlinien bei Hekatron Brandschutz, erklärt in seinem Vortrag aktuelle und kommende Normen (u. a. VdS 6003, VDE 0833-2, DIN 14675-1, Einsatz von Thermalkameras) und gibt einen Ausblick auf Entwicklungen in der Normung.
Christian Sumser, Schulungsreferent Sonderbrand bei Hekatron Brandschutz, zeigt anhand konkreter Projekte (Rechenzentren, Recyclinganlagen) Herausforderungen, Zielkonflikte und bewährte Lösungen bei der Anwendung von Sonderbrandmeldern (ASD, lineare Rauch- und Wärmemelder).
Über den Planerdialog
Seit 2019 informiert die Online-Veranstaltung Fachplaner für Technische Gebäudeausrüstung, vor allem Brandschutzplaner und Elektrofachplaner, die Brandmeldeanlagen planen und festlegen, über aktuelle Entwicklungen und zielführende Lösungen in wechselnden Schwerpunktthemen der Brandmeldetechnik. Dabei handelt es sich um eine von vielen Ingenieur- und Architektenkammern anerkannte Fortbildungsveranstaltung:
- Ingenieurkammer, Sachsen (3 Punkte)
- Ingenieurkammer, Saarland (2 Punkte)
- Ingenieurkammer, Niedersachsen (2 Punkte)
- Ingenieurkammer, Rheinland-Pfalz (2 Punkte)
- Ingenieurkammer-Bau, Nordrhein-Westfalen (2 Punkte)
- Ingenieurkammer, Hessen (2 Punkte)
- Ingenieurkammer, Baden-Württemberg (1 Punkt)
- Ingenieurkammer, Bayern (2,25 Punkte)
Weitere Information und Anmeldeformular unter: www.hekatron-brandschutz.de/planerdialog-2025
Nachbarschaftliche Wärmeversorgung
„Wer heute als Fachplaner:in, Ingenieur:in oder Energieberater:in die nachbarschaftliche Wärmeversorgung nicht mitdenkt, verkennt einen der wirksamsten Hebel der Wärmewende. Gerade in Deutschland, wo kleinteilige Gebäudestrukturen und hohe Anschlussdichten aufeinandertreffen, lassen sich durch gemeinschaftliche Lösungen nicht nur CO₂-Emissionen drastisch senken, sondern auch wirtschaftlich robuste Systeme mit höherer Versorgungssicherheit etablieren. Nur wer über die Parzellengrenze hinaus plant, gestaltet die Zukunft der Wärmeversorgung aktiv mit – statt ihr hinterherzulaufen“, betont Peter-M. Friemert, Geschäftsführer der ZEBAU GmbH und Seminarmoderator.
Mit der Erstellung der Wärmeplanung in über 11.000 deutschen Kommunen werden die Handlungsoptionen der Wärmewende im Heizungskeller der Hauseigentümer:innen deutlich. Für die solidarische und nachbarschaftliche Wärmeversorgung privater Eigentümer:innen stellt sich die Frage: Welche Lösungen sind technisch und auch rechtlich möglich und haben sich bereits bewährt? Dieses Online-Seminar stellt den aktuellen Stand der Untersuchungen vor und beschreibt die Optionen für den 2. Schritt nach der Kommunalen Wärmeplanung auf dem Weg in eine fossilfreie Wärmeversorgung.Im Anschluss läd es zur Diskussion mit den Referent:innen ein.
Die Anmeldung zur Veranstaltung ist online möglich unter: https://zebau.de/termine/nachbarschaftliche-warmeversorgung
Programm
- Im Gespräch mit Dr. Andreas Koch, Deutsche Energie-Agentur (dena), Peter-M. Friemert, ZEBAU
- Rechtliche Grundlagen und technische Rahmenbedingungen für eine nachbarschaftliche Wärmeversorgung, RA Dirk Legler, RA Günther und Partner Hamburg
- Erfahrungen mit nachbarschaftlicher Wärmeversorgung am Beispiel Geigerstraße, Kiel, Annika Fischer, Averdung Ingenieure Hamburg & Sam Warmke, Landeshauptstadt Kiel
- Erfahrungen mit dem Bürgerenergiefonds, Kai Jerma, Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) Kiel
Fortbildungsanerkennung
Die Fortbildung wird für die Verlängerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste mit 2 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 2 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) und 2 Unterrichtseinheiten (Energieaudit DIN 16247/Contracting (BAFA)) angerechnet. Durch die Anerkennung der Architektenkammer Hamburg wird die Veranstaltung in gleichem Umfang von der Architektenkammer Niedersachsen und Bremen sowie der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein anerkannt.
Klimaresilientes Bauen
Termine:
Tag 1: 19.09.2025 (15:00–17:30 Uhr)
Tag 2: 26.09.2025 (15:00–17:45 Uhr)
Tag 3: 02.10.2025 (14:30–17:45 Uhr)
Das Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB bietet ab September 2025 ein neues Weiterbildungsangebot zur Klimaresilienz im Bauwesen an. Die Weiterbildung vermittelt Strategien, um die spezifischen Auswirkungen des Klimawandels zu bewerten und Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen für Liegenschaften und Gebäude abzuleiten.
Der Klimawandel ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern bereits heute eine Herausforderung für die gesamte Baubranche. Die zunehmenden Extremwetterereignisse wie Starkregen, Hagel, Hitze, Trockenheit und Stürme erfordern neue Ansätze in der Bauplanung und -ausführung. Durch diese Weiterbildung erfahren die Teilnehmenden, welche Anforderungen Bauprojekte erfüllen müssen, um ein zukunftssicheres Wohnen zu ermöglichen und Gebäudeschäden vorzubeugen.
Die Weiterbildung ist in drei Module gegliedert und kombiniert Online-Live-Sessions mit Selbstlerneinheiten. In den Selbstlerneinheiten sind didaktische Interaktionselemente eingebunden, die dazu dienen, das Wissen zu festigen und den Lernfortschritt zu zeigen. In den Online-Live-Sessions vermitteln der Referent Dr. Bernhard Fischer und die Referentin Dr. Pia Krause fundiertes Expertenwissen auf dem neuesten Stand der Forschung und Praxis: Im ersten Modul werden die Grundlagen des Klimawandels und dessen Folgen für Gebäude behandelt. Das zweite Modul konzentriert sich auf Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen, während das dritte Modul die Besonderheiten der Bestandssanierung beleuchtet. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmenden eine Abschlussbescheinigung, die ihre erworbenen Kompetenzen im Bereich des klimaresilienten Bauens bestätigt. Eine Fortbildungsanerkennung wird zudem beantragt.
Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Architektinnen und Architekten, Planende, Energieberaterinnen und Energieberater sowie Fachkräfte im Bereich erneuerbarer Energien, die sich Kenntnisse im Bereich des klimaresilienten bzw. klimaangepassten Bauens aneignen möchten. Auch Fach- und Führungskräfte in Institutionen und Behörden der öffentlichen Verwaltung, die Prozesse zum klimaresilienten Bauen vorbereiten, bewilligen und begleiten, profitieren von den vermittelten Inhalten.
Referenten:
Dr. Bernhard Fischer, Dr. Pia Krause
Teilnahmegebühr (inkl. MwSt.):
714,– € Frühbucher bis 12.07.2025 // 1.059,– € regulär
Mehr Informationen und die Anmeldung finden Sie hier:
https://www.baufachinformation.de/klimaresilientes-bauen/256262
Fachplaner für gebäudetechnischen Brandschutz
Fachplaner für Photovoltaikanlagen
Ziel
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein Bestandteil der Energiewende. Die Sonne steht uns zwar nur volatil, aber unendlich zur Verfügung. Wir nutzen diese in PV-Anlagen zur Erzeugung von Strom. Die Energiewende ganzheitlich zu meistern, kann nur durch die Kopplung der Sektoren und der Schaffung von Flexibilität gelingen. Die Komplexität der einzelnen Systeme sowie die Möglichkeiten der Sektorenkopplung verbunden mit den Wechselwirkungen zwischen den jeweiligen Sektoren bedingt umfassende Fachkenntnisse bei allen Beteiligten.
Ziel der berufsbegleitenden Fachfortbildung ist ganzheitliches Fachwissen für die Planung von Photovoltaik-Anlagen unter Einbeziehung der Sektorenkopplung zu vermitteln. Die bedarfsgerechte Planung, der Aufbau und die Technik sowie die Kopplung, Integration und Konfiguration der Erzeuger-, Verbraucher- und Speicherkomponenten stehen im Mittelpunkt dieser Weiterbildung.
Hinweis: Die ersten 20 Anmeldungen im Pilotdurchgang erhalten einen Rabatt von 500 Euro!
Zielgruppe
Planungsverantwortliche und Projektleitende sowie Projektmitarbeitende der Versorgungs- und Energietechnik
Nutzen
Sie werden zielgerichtet geschult zur:
- Erstellung von Leistungsverzeichnissen
- Anwendung aktuell geltender Normen, Sicherheitsanforderungen und Beachtung von Schnittstellen zu anderen Gewerken
- normgerechten Auslegung von Anlagenbestandteilen unter Beachtung von Langlebigkeit, Effizienz und Sicherheit
- fachkundigen Auswahl der einzelnen Komponenten sowie Auswahl, Auslegung und Dimensionierung von Speichersystemen
- ganzheitlichen Planung unter Berücksichtigung objekt- und kundenspezifischer Anforderungen
Ein erfahrenes Dozententeam garantiert praxisorientierte Lehrinhalte und ermöglicht, anspruchsvolle Aufgaben rund um Photovoltaik – Anlagen von Gewerbe-/ Industriebetrieben, Mehrfamilienwohnhäusern, Quartieren, kommunalen Einrichtungen zu lösen und Projekte selbständig bearbeiten zu können. Sie werden geschult, wie ein aus den Erkenntnissen zum Objekt und den Kundenanforderungen ein nachhaltiges Energiekonzept erstellt werden kann. Nach erfolgreichem Abschluss sind die Teilnehmer in der Lage, komplexe Aufgaben objekt- und kundenspezifisch in hoher Qualität entsprechend der zum Zeitpunkt der Weiterbildung geltenden Normen zu lösen. Darüber hinaus erhalten Sie eine umfangreiche Sammlung an Dokumenten und Hilfsmitteln.
Zugangsvoraussetzungen
- akademischer Abschluss in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Technische Gebäudeausrüstung oder Energietechnik sowie einer anderen technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung mit einem Ausbildungsschwerpunkt in einem der oben genannten Gebiete oder
- einschlägiger Berufsabschluss (Techniker, Meister) mit einem Ausbildungsschwerpunkt in einem der oben genannten Gebiete und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung im Bauwesen
Die Zulassung von Teilnehmern mit abweichenden Voraussetzungen ist auf Anfrage möglich.
Aus dem Inhalt
- Grundlagen der PV-Systeme im Verbund
- Grundlagen der Photovoltaik, Aufbau und Funktionsweise von PV-Anlagen
- PV-Module
- Montagesysteme
- Wechselrichter, GAK und WR-Sammler
- Kabel und Leitungen; Anschlüsse
- Kabeltragsysteme und Schutzummantelung
- Schutztechnik
- Blitz- und Überspannungsschutz; Potentialausgleich bei PV-Anlagen
- Brandschutz bei PV-Anlagen
- Speicher
- Auslegung und Systemdesign einer PV-Anlage
- Arbeitssicherheit
- Netzanschluss
- Inbetriebnahme / Messtechnik / Fehlersuche
- Gesetze und Vorschriften
- GEG-Gebäudeenergiegesetz
- Fachexkursionen
Prüfung
schriftliche Prüfung, Belegarbeit, mündliche Prüfung
Abschluss
Fachplaner für Photovoltaik-Anlagen (EIPOS)
Zusätzliche Informationen
Mit freundlicher Unterstützung der Sächsischen Energieagentur - SAENA GmbH.
Die Fortbildung wird bei der dena für die Verlängerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste mit 155 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 155 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) und 155 Unterrichtseinheiten (Energieaudit DIN 16247/Contracting (BAFA)) angerechnet.
#StudyGreenEnergy informiert über das Studium der erneuerbaren Energien
#StudyGreenEnergy informiert über das Studium der erneuerbaren Energien und gibt Einblicke in Hochschulangebote im deutschsprachigen Raum.
Wer sich für einen Studiengang im Bereich der erneuerbaren Energien entscheidet, investiert in die Zukunft. „Das lohnt sich“, ist sich Prof. Dr. Peter Vennemann von der FH Münster sicher. „Man kann damit bei einer ganz großen Sache dabei sein – nämlich beim Umbau von einem fossilen zu einem regenerativen Energiesystem“, so der Fachmann für Windkraft, Wasserkraft, Energiewirtschaft und Energiespeicherung am Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt.
Dennoch sinken im deutschsprachigen Raum die Studierendenzahlen in diesem Bereich. Deshalb informiert das Netzwerk #StudyGreenEnergy, zu dem neben Vennemann und der FH Münster zahlreiche weitere Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören, bei einem digitalen Info-Event am 26. Januar um 16 Uhr über die verschiedenen Studienangebote in Sachen regenerativer Energie.
Klaus Russell-Wells, Mitarbeiter in der Task Force Wärmewende der FH Münster und Betreiber des preisgekrönten YouTube-Kanals „Joul“, auf dem er wissenschaftliche Themen rund um erneuerbare Energien in Videos aufbereitet, führt in der Veranstaltung Interviews mit Ingenieur*innen, die ihre Erfahrungen in der Branche mitteilen:
Warum sollte man erneuerbare Energien studieren? Wie ist die aktuelle Situation in der Energieversorgung? Wie läuft so ein Studium eigentlich ab? Welche Aufgabenbereiche übernimmt man damit später – und wie sehen die Jobchancen generell aus? Diese und weitere Fragen beantwortet #StudyGreenEnergy. Per Kommentarfunktion können Fragen zudem direkt in den Chat gestellt werden. Im Anschluss informieren die beteiligten Hochschulen über ihre individuellen Angebote.
Weitere Informationen zur Beteiligung der FH Münster an dem Aktionstag findet man online unter fh.ms/studygreenenergy.
Weiterbildung-Reihe der FH Münster zum Thema Gebäudetechnik
Professoren der FH Münster bieten neue Weiterbildungsreihe für Expert*innen der Sanitär-, Heizungs- und Raumlufttechnik
Regelwerke und Verordnungen für Trinkwasserhygiene, Heizlastberechnungen oder umfassende Anforderungen an die Sanitärtechnik machen es nicht leicht, immer den Überblick zu behalten und auf dem neusten Stand zu bleiben. Damit Fachplaner*innen, Unternehmen und Betreiber von großen Liegenschaften im Job up to date bleiben, hat die FH Münster eine neue Reihe von Weiterbildungsangeboten an den Start gebracht.
Insgesamt sieben Weiterbildungskurse bieten Professoren des Fachbereichs Energie – Gebäude – Umwelt bis zum Jahresende an. Dabei behandelt und vertieft jeder Kurs ein spezielles Thema aus der Sanitär-, Heizungs- sowie Raumluft- oder Kältetechnik.
Das erste Weiterbildungsangebot zum Thema „Schritt für Schritt das DIN-Berechnungsverfahren nach DIN 1988-300“ am 28. April 2022 wird von Prof. Bäcker durchgeführt. Er behandelt die Dimensionierung einer Trinkwasser-Installation anhand eines Beispielobjektes, bespricht die tabellarische Berechnung der Installation und bezieht die Norm für den Berechnungsgang mit ein. Dieser Kurs wird am 23. September 2022 wiederholt.
Alle Kurse sind für die Dauer von acht Stunden angelegt und finden auf dem Campus Steinfurt, Stegerwaldstraße 39, 48565 Steinfurt, statt. Sie richten sich an Gebäudetechnik-Fachplaner*innen, ausführende Unternehmen, Betreiber und technisches Personal von großen Liegenschaften.
Die ausführlichen Informationen und Anmeldungen zu den einzelnen Weiterbildungen finden Interessierte unter fh.ms/EGUWeiterbildung.
Schritt für Schritt zum Barrierefrei-Konzept
bfb Online-Intensivkurs für Fachplaner und Barrierefrei-Experten
Immer mehr Bundesländer fordern Barrierefrei-Konzepte, in denen die Barrierefreiheit im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nachgewiesen werden muss. Einen umfassenden Einblick in die Anforderungen von qualifizierten Barrierefrei-Konzepten liefert der bfb Online-Intensivkurs „Barrierefrei-Konzept“ am 6. und 7. Juli 2021.
Der Intensivkurs vermittelt, welche Angaben und Inhalte ein Barrierefrei-Konzept enthalten muss und wie die einzelnen Maßnahmen darin nachvollziehbar und prüffähig dargestellt werden. Die konkrete Vorgehensweise auf dem Weg zum schlüssigen Konzept erläutern die Referentinnen Schritt für Schritt anhand von Beispielen und typischen Fragestellungen aus der Praxis. Auch die Anwendung von Symbolen und Piktogrammen in Barrierefrei-Plänen wird gezeigt.
Thematisiert werden die Besonderheiten und Unterschiede bei Wohn- und Nichtwohngebäuden, öffentlich zugänglichen Gebäuden und Sonderbauten sowie der Umgang mit Abweichungen, Alternativlösungen und Kompensationsmaßnahmen. Und was bringt das neue AHO-Leistungsbild „Planung der Barrierefreiheit – Erstellung von Barrierefrei-Konzepten“? Die Teilnehmer erfahren, wie sie die darin beschriebenen, die HOAI ergänzenden, Leistungen und Honorare anwenden und abrechnen können.
Die Weiterbildung richtet sich an Fachplaner und Sachverständige für barrierefreies Bauen sowie an Architekten, Ingenieure und Mitarbeiter von Baubehörden mit Vorkenntnissen im barrierefreien Bauen. Der zweitägige, interaktive Onlinekurs bietet Workshopanteile sowie Gelegenheit für individuelle Teilnehmerfragen. Die beiden Tage werden aufgezeichnet und stehen anschließend für vier Wochen als Video-Stream zur Verfügung. Die Teilnehmer erhalten nach Abschluss ein Zertifikat.
Weitere Informationen, Preise und Anmeldung online unter www.bfb-barrierefrei-bauen.de/intensivkurs-barrierefrei-konzept.
Hybrid-Auffrischungskurs zur VDI 6022
Raumluft-Hygiene ist ein wichtiges Thema und steht pandemiebedingt derzeit besonders im Fokus. Nachdem im Juli 2020 die Richtlinie VDI 6022 (Blatt 2: Schulung) neu erschienen ist, müssen alle vor Juli 2018 geschulten Personen innerhalb von 18 Monaten ab Neuerscheinen einen Auffrischungskurs oder eine Hygieneschulung absolvieren, um ihre Zertifikate nicht zu verlieren. Die TÜV SÜD Akademie bietet dies online und in Präsenz an.
„Die Teilnehmer bekommen nicht nur einen kompakten Überblick zu den Inhalten der Richtlinie VDI 6022 und den Änderungen gegenüber der alten Fassung, wir legen auch großen Wert auf Erfahrungsaustausch und Diskussion“, sagt Schulungsleiter Uwe Sonntag, TÜV SÜD Industrie Service. Weitere Kursinhalte sind unter anderem medizinisch-gesundheitliche Aspekte, Krankheitserreger, hygienische Problemzonen von Raumlufttechnischen (RLT)-Anlagen sowie Erkennen drohender und die Bewertung bereits sichtbarer Hygienemängel und Anforderungen an Planung, Herstellung, Errichtung und Wartung von RLT-Anlagen.
Die Schulung richtet sich an Personen, die bereits in der Vergangenheit erfolgreich an einer Hygieneschulung (Kategorie A, B) nach VDI teilgenommen haben und ihrer Weiterbildungspflicht nach VDI 6022 nachkommen müssen. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an einer Raumluft-Hygieneschulung Kategorie A oder B in der vorherigen Ausgabe der Richtlinienreihe VDI 6022.
Termine und Anmeldemöglichkeiten unter: www.tuvsud.com/akademie/4113014.






