Studie

Wasserversorger stehen vor hohen Investionskosten zum Erhalt der Trinkwasserversorgung

Eine Pilotstudie des BDEW und des DVGW zeigt: Der Klimawandel erfordert hohe Investitionen der Wasserversorger, um die Trinkwasserversorgung in Deutschland  weiterhin zu gewährleisten.

Bild: stock.adobe.com/Oleg
Bild: stock.adobe.com/Oleg

Pro Jahr werden in Deutschland rund 4,7 Mrd.m³ Trinkwasser verbraucht. Dieses Wasser wird für Haushalte, Gewerbe und Industrie durch ein 534.000 Kilometern langes Netz transportiert.

Um auch weiterhin eine sichere Versorgung mit Trinkwasser zu garantieren, leisten die Wasserversorger hohe Investitionen: Jährlich fließen rund 4 Mrd. € in die öffentliche Wasserversorgung. Mehr als 60 % davon, etwa 2,5 Mrd. €, werden ins Trinkwassernetz investiert. Die restlichen Investitionen fließen hauptsächlich in Gewinnung, Aufbereitung und Speicherung von Trinkwasser. Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, kommentiert:

„Auch in den kommenden Jahren sind hohe Investitionen nötig, um die Trinkwasserversorgung selbst bei zunehmenden Extremwetterereignissen in gewohnt hoher Qualität sicherzustellen. Der Klimawandel hat längst konkrete finanzielle Auswirkungen auf die Wasserversorgung: Eine Pilotstudie des BDEW und DVGW hat gezeigt, dass allein dadurch in den kommenden zehn Jahren zusätzliche Investitionen zwischen 3,2 und 13,5 Milliarden Euro erforderlich werden können. Wir müssen deshalb heute die richtigen Investitionsentscheidungen treffen, um unsere Wasserinfrastruktur resilient und zukunftsfest aufzustellen. Dafür muss die Wasserwirtschaft auch von den Infrastrukturfördermitteln des Bundes profitieren.“

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

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