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Umfrage zeigt: Heizungsoptimierung wächst, bleibt aber noch Nische

Eine Umfrage der dena zeigt, dass die digitale Heizungsoptimierung in Mehrfamilienhäusern zwar immer häufiger genutzt wird, die Marktdurchdringung insgesamt jedoch noch gering ist.

Foto: KEDi / Patrick Kaut
Foto: KEDi / Patrick Kaut

Die Heizsaison ist in vollem Gange und mit ihr ein bekanntes Problem: Die meisten Heizungsanlagen in Deutschland arbeiten ineffizient. Dabei sind digitale Lösungen zur Überwachung und Optimierung des Heizbetriebs längst verfügbar. Den aktuellen Stand zeigt die Umfrage “Digitales Heizungsmonitoring in deutschen Mehrfamilienhäusern” des Kompetenzzentrums für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) unter Technologieanbietenden. Positiv ist, dass die angebotenen Lösungen mehr in die Anwendung kommen – in den vergangenen drei Jahren verzeichneten die teilnehmenden Unternehmen jährliche Wachstumsraten von über 50 Prozent. Allerdings geht dieses Wachstum von einem niedrigen Gesamtniveau aus, und es wären deutlich höhere Zuwachsraten möglich. Laut Umfrage sind digitale Lösungen derzeit nur in knapp über 4 Prozent der Mehrfamilienhäuser im Einsatz.

Heike Marcinek, Arbeitsgebietsleiterin Klimaneutrale Gebäude bei der dena, sagt: „Ein konsequenter Rollout solcher technischen Lösungen könnte einen entscheidenden Beitrag leisten, die Klimaziele 2030 im Gebäudesektor zu erreichen. Mit diesen digitalen Lösungen können der Energieverbrauch im Gebäudebereich und die damit verbundenen Kosten für Vermietende und Mietende schnell und wirtschaftlich sinken. Die Umlagefähigkeit nimmt der Gebäudewirtschaft die Sorge vor zusätzlichen Belastungen. Damit ist ein wichtiger Anreiz geschaffen, effizientere Betriebsweisen endlich breit auszurollen.“

Weitere Vorteile dieser digitalen Lösungen sind u. a. eine vorausschauende Wartung, die Erhebung von Datengrundlagen für die Planung passgenauer Sanierungsmaßnahmen oder die einfachere Erfüllung von Pflichten zur Heizungsprüfung und -optimierung. Vermietende können die entstehenden Kosten häufig auf die Nebenkosten umlegen, was wiederum servicebasierte Geschäftsmodelle ermöglicht. Ein effizienterer Anlagenbetrieb sorgt dafür, dass Mietende weniger Energie verbrauchen und somit trotz der Umlage Kosten sparen.

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