SHK-Innung Berlin

Neue KlimaWerkstatt@Berlin fördert Fachhandwerk und Fachkräftesicherung

Ein neues Bildungs- und Innovationszentrum soll das Berliner Handwerk bei der Fachkräftegewinnung für Klimaschutzberufe, sowie bei der energetischen Sanierung und dem Einsatz erneuerbarer Energien stärken.

Die neue Klimawerkstatt in Berlin soll das Fachhandwerk stärken und die Fachkräftegewinnung unterstützen. Bild: Jana Evers
Die neue Klimawerkstatt in Berlin soll das Fachhandwerk stärken und die Fachkräftegewinnung unterstützen. Bild: Jana Evers

Am 23. Juni wurde in den Räumen der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg die neue KlimaWerkstatt@Berlin offiziell eröffnet.

Die Idee für ein solches Bildungs- und Innovationszentrum entstand vor fünf Jahren als gemeinsame Initiative der Innung SHK Berlin, der Elektro‑Innung Berlin und des Beratungsunternehmens ideas into energy. Seit 2024 ist sie Bestandteil des Berliner Aktionsprogramms Handwerk. Das Projekt wird seit 2021 im Rahmen des Masterplan Solarcity durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert.

Im vergangenen Jahr wurde die KlimaWerkstatt in den Ausbildungscampus der NBB Netzgesellschaft Berlin‑Brandenburg am Standort Weißensee integriert. Die neuen Werkstatt‑ und Lernbereiche er­möglichen praxisnahe Schulungen für Auszubildende, Fachkräfte und Betriebe sowie Berufsorientie­rungskurse. Die KlimaWerkstatt bündelt gewerkeübergreifend Aus‑ und Weiterbildung, Innovations­förderung und Qualifizierungsangebote, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Um­setzung der Berliner Klimaziele zu beschleunigen.

Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung der KlimaWerkstatt für das Berliner Handwerk sowie ihren wichtigen Beitrag zur Qualifizierung von Fachkräften für klima­relevante Technologien: „Berlin ist schon heute Deutschlands Solarmeister, schaut man auf unsere Erfolge beim Solarausbau in Bezug auf die Fläche: Mehr als 56.000 Solaranlagen auf Berlins Dächern können bereits über 175.000 Haushalte mit Strom versorgen", so Giffey. "Der entscheidende Hebel, damit wir unsere Gebäude weiterhin schnell, effizient und mit hoher Qualität klimaneutral machen können, sind gut ausgebildete Handwerkerinnen und Handwerker. Wer Solaranlagen installiert, Wärmepum­pen einbaut oder Gebäude energetisch saniert, gestaltet die Energiewende ganz konkret mit. Die KlimaWerkstatt vermittelt genau die Kompetenzen, die dafür gebraucht werden. Deshalb fördern wir sie im Rahmen des Masterplans Solarcity Berlin."

„Moderne Gebäudetechnologien sind komplexe Systeme, die nur im Zusammenspiel funktio­nieren", sagt Dr. Jörg Lippert, Geschäftsführer der Innung SHK Berlin. "Um ausreichend Fachkräfte zu qualifizieren, die diese Systeme beherrschen, brau­chen wir Synergien statt Einzelprojekte und einen gemeinsamen Bildungsort, der alle rele­vanten Handlungsfelder für die Berliner Energie- und Klimahandwerke bündelt und den not­wendigen gewerkeübergreifenden Dialog fördert. Genau dafür steht die KlimaWerkstatt in Berlin“.

 

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