Bioenergie spielt eine wichtige Rolle für die Wärmewende. Schon heute werden im Jahr 10 Mrd. kWh Biomethan ins deutsche Erdgasnetz eingespeist. Im Jahr 2030 könnten es 100 Mrd. kWh sein. Zudem ist Bioenergie nach Windenergie und Photovoltaik die dritte wichtige Säule der Stromerzeugung. 9 % des im ersten Halbjahr erzeugten Stroms stammten aus Biomasse.
Zu Biomasse zählen unter anderem Holz, biogene Abfall- und Reststoffe oder auch angebaute Energiepflanzen. Biomasse kann fest, flüssig oder gasförmig wie beispielsweise als Biogas oder Biomethan genutzt werden.
„Biomethan kann als klimaneutrales Gas einen großen Beitrag in der Umstellung der Wärmeversorgung leisten. Biogas und auf Erdgasqualität aufbereitetes Biomethan müssen dazu aber endlich in den einschlägigen Gesetzen vollumfänglich als Erneuerbare Energie im Wärmesektor anerkannt werden“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Biomasse liefert gesicherte Leistung und ist umgewandelt in Biomethan über lange Zeiträume speicherbar. Damit ist sie unerlässlich für das Erreichen der Klimaziele in allen Sektoren. Doch mit der aktuellen Förderungssystematik wird viel Potential dieses Energieträgers verschenkt“, so Andreae.














