Lautizia – Das bisher größte KfW 40 Projekt in Berlin
Die Beschreibung lässt im ersten Moment vielleicht nicht daran denken, dass es sich hierbei um ein energetisches Vorzeigeprojekt unserer Hauptstadt handelt. Doch LAUTIZIA ist genau das: Es ist das bisher größte KfW 40 Projekt in Berlin.
Die Namen der verschiedenen Häuser wie z. B. Armeria, Viola, Malva oder Marigold, sind so unterschiedlich wie die Häuser selbst. Ist eins wie im Gründerzeitstil erbaut, so wurde das nächste angelehnt an die nordische Bauweise entworfen. Hier muss man sich entscheiden, ob man wie im New York der 20er Jahre wohnen möchte, oder doch lieber etwas futuristisch.

Bei allen äußerlichen Unterschieden ist der Anspruch an hoher Qualität jedoch überall gleich hochwertig und so legte man auch bei der Innenausstattung viel Wert auf die Materialien.
Echtholz oder Feinsteinzeug gehören bei jeder der Designlinien zum Standard. Eine Fußbodenheizung komplementiert diesen Alltagskomfort. In den Wohnungen genießt man die 3 m hohen Decken, die in Verbindung mit den großen Fensterflächen sowohl dem repräsentativen Raumgefühl als auch der Offenheit dienen. Für optimalen Schallschutz sorgen Stahlbetonmassivdecken und 3-fach verglaste Fenster. Je nach Geschoss gehört zu jeder die Wohnung eine Terrasse oder ein Balkon.
Intelligente Technik ermöglicht die individuelle und energieeffiziente Steuerung der Heizung. Eine weitere Besonderheit ist die Lüftungsanlage inklusive Wärmerückgewinnung mit einem Wirkungsgrad von 85%. Damit erfolgt eine ständige Zufuhr von frischer Luft, die aber bereits durch die Wärmerückgewinnung vorgewärmt ist und hohe Heizungskosten werden vermieden.
Der Wohnkomfort beginnt übrigens bereits bei der Ankunft in der Tiefgarage. Mit einem Lift gelangt man barrierefrei auf jede Wohnebene. Wohnen im Haus Armeria ist damit in jedem Alter einfach unübertroffen.
Effiziente Haustechnik
Die Häuser wurden als ganzheitliches ökologisches Energiekonzept mit Photovoltaik- und Geothermieanlage gebaut. Durch die moderne Isolierverglasung und kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung fallen Nebenkosten dauerhaft niedrig aus.
Dafür wurden dezentrale Wohnungslüftungssysteme der Firma Lunos Lüftungstechnik GmbH & Co. KG aus Berlin eingebaut. Die hier verbauten ca. 1.200 e2 Geräte arbeiten mit hocheffizienten Motoren mit neuester ec-Technologie in Kombination mit strömungsmechanisch überarbeiteten und speziell ausgewuchteten Ventilatoren. Diese laufen so leise, dass sie kaum von den Bewohnern und Bewohnerinnen wahrgenommen werden. Mit einem Messflächenschalldruckpegel von 16,5 dB in Stufe 1, 19,5 dB in Stufe 2 und 26 dB in Stufe 3 (jeweils 18, 31 bzw. 38 m3/h Fördervolumen) liegen die Lüfter weit unter den geforderten max. Schallemissionswerten der DIN für Wohn- und Schlafräume.

Der e2 arbeitet nach dem bekannten Prinzip des regenerativen Wärmetausches, das von Lunos nahezu perfektioniert wurde. Der so genannte acuvent-Speicherstein sitzt mitten im Luftstrom eines ec-Motors mit Axialventilator. Durch einen reversierenden Luftstrom, der durch gezielten Richtungswechsel des Ventilators entsteht, lädt sich die Keramik mit der Wärmeenergie der Raumluft auf und gibt sie an die zugeführte Außenluft ab. Dies geschieht so effizient, dass gerade einmal 10 % der Heizenergie durch die Lüftung verloren gehen.
Für eine ausgeglichene Zu- und Abluftbilanz wurden mindestens zwei bzw. eine gerade Stückzahl von e2 in den Wohnungen eingesetzt. Ebenso wichtig sind effiziente Filter. Die Allergiker unter den Hausbewohnern konnten aufatmen: mit den Pollenfiltern können Pollen, Schmutz und Schwebstoffe nicht mehr in die Wohnung gelangen. Ein weiterer Aspekt, der das komfortable Wohngefühl unterstreicht.

Der e2 wurde in den Häusern außerdem mit nochmals insgesamt ca. 1.200 Lunotherm-Fassadenelementen kombiniert. Lüftungsgitter auf der Außenwand werden oft als störendes Element der Außenansicht wahrgenommen, mit dem Lunotherm Fassadenelement verschwindet jedoch die Anströmöffnung von der Wandoberfläche. Die Entwicklung des Lunotherms macht eine freie Fassadengestaltung möglich und lässt dadurch den unterschiedlichen Konzepten der Häuser den Raum, den sie benötigen.

Das Lunotherm Element wird in die Dämmschicht des Wärmedämmverbundsystems eingebracht. Die Luftöffnung liegt dann im Fenstersturz, in der Fensterlaibung oder unter dem Fenster. Es kann über, seitlich neben oder unter dem Fenster montiert werden, so dass auch die Kombination mit einem Rollladenkasten problemlos möglich ist. Das Lunotherm ist das einzige Fassadenelement mit DIBt-Zulassung am Markt.
Eine Information der Lunos Lüftungstechnik GmbH & Co. KG für Raumluftsysteme, Berlin
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