Effiziente Hauswasserwerke

Regenwassernutzung schont die Umwelt und den Geldbeutel und macht unabhängiger von der Wasserwirtschaft. Rund 50 % des Wasserverbrauchs können in privaten Haushalten oder im Gewerbe durch Regenwasser ersetzt werden. Investiert wird so in Nachhaltigkeit und zusätzlichen Schutz z. B. vor Überflutungen bei Starkregen. Die Kosten sind zudem meist in rund zehn Jahren wieder eingefahren.

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Die heute „größte grüne Fassade Europas“ im Rahmen des Projekts Kö-Bogen II war ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts der Planer von ingenhoven architects GmbH. Die Laubfläche der Fassade mit einer Größe von mehr als vier Fußballfeldern ist ein immenser Energieumwandler. Bild: Optigrün
Die heute „größte grüne Fassade Europas“ im Rahmen des Projekts Kö-Bogen II war ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts der Planer von ingenhoven architects GmbH. Die Laubfläche der Fassade mit einer Größe von mehr als vier Fußballfeldern ist ein immenser Energieumwandler. Bild: Optigrün

Heute gibt es über 1,5 Mio. Regenwassernutzungsanlagen in Deutschland. „Sie bieten Vorteile sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht“, heißt es von der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e. V. (fbr). Welches Potenzial in der Nutzung des kostenbaren Nasses von oben liegt, zeigen allein die Zahlen bei der Privatnutzung: Etwa 15 m³/Monat Trinkwasser verbraucht ein 4-Personenhaushalt laut statistischem Bundesamt. Leitungswasser ist viel zu schade für die Toilette oder den Garten. Insbesondere im Rahmen von Gebäudesanierungen setzen laut fbr daher immer mehr Bauherren und Hausbesitzer auf Regenwassernutzung.

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Hans-Jörg Werth

Hans-Jörg Werth

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Artikel Effiziente Hauswasserwerke
Seite 19 bis 0
09.04.2020
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