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… passen manchmal gar nicht so gut zusammen. In diesem Falle schon: Für TGA-Fachplanende gehören beide Themenkomplexe zum Alltag und beide betrachten wir in der vorliegenden Ausgabe.

Um das Feuer und insbesondere den Schutz von Bauten und Anlagen vor seinen negativen Einflüssen dreht es sich am 26. und 27. Juni auf der FeuerTrutz in Nürnberg. Die Fachmesse mit Kongress für vorbeugenden Brandschutz bietet einen breiten Überblick zu Produktneuheiten zahlreicher Unternehmen aus dem baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz.

Parallel zur Messe findet der Brandschutzkongress im Nürnberg Convention Center statt. Fachvorträge in drei Kongresszügen befassen sich unter anderem mit der neuen Holzbau-Richtlinie, dem Brandschutz im Bestand und diversen Aspekten der Nachhaltigkeit in der Brandschutzplanung. Der Kongress ist auf möglichst großen und konkret umsetzbaren Praxisnutzen für Planende, Prüfende und Mitarbeitende von Behörden ausgerichtet und auch zur Weiterbildung von Brandschutzbeauftragten geeignet. Die Vorträge gibt es auch im Online-Livestream.

Dem Brandschutz im Bestand und der Nachhaltigkeit im Brandschutz ist übrigens auch unser soeben erschienenes Jahressonderheft Vorbeugender Brandschutz gewidmet, und ich möchte Sie herzlich einladen, einen Blick darauf zu werfen (shop.tga-praxis.de/vb24). Auf den nachfolgenden Seiten der MGT finden Sie ebenfalls diverse Informationen zum Thema. So ist etwa der Brandschutz ein Kernelement der Betriebssicherheit von Rechenzentren, die der Entwurf der europäischen Norm für Rechenzentren DIN EN 50600 behandelt. Einen Überblick gibt der Beitrag ab S. 12.

Um Wasser, genauer gesagt das Trinkwasser, geht es im Top-Thema: Vor dem Hintergrund des Klimawandels befasst sich die Fachwelt mit dem warmen und dem kalten Trinkwasser, aber aus unterschiedlichen Gründen und Perspektiven. Der Klimawandel verlangt Energieeinsparung und besser isolierte Gebäudehüllen. Damit steigt im Neubau und mit dem Fortgang der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden der prozentuale Anteil der Trinkwarmwasserbereitung am Gebäudeenergieverbrauch stetig – und mit dem Einzug der Wärmepumpe intensivieren sich die Bemühungen, an dieser Stelle energieeffizienter zu werden und die Temperatur ggf. zu senken (S. 42). Trinkwasser kalt hingegen ist aufgrund der Umgebungserwärmung in vielen Fällen nicht mehr so kalt wie es sein sollte. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes sind hier also ausgefeilte technische Maßnahmen nötig (S. 32 und 39). Und zu guter Letzt sollte auch der Wasserverbrauch sinken, da Trinkwasser keine unendliche Ressource ist (S. 39).

M.Sc., Dipl.-Ing. (FH) Silke Schilling

Dipl.-Ing. Silke Schilling
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Feuer und Wasser
Seite 3
10.11.2025
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