Smart-Living-Kooperation im Heizungsmarkt

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), die Initiative EEBus und die KNX Association veranstalten gemeinsam Informationsveranstaltungen für das SHK-Handwerk zum Thema „Smart Living im Heizungsmarkt“.

V.l.n.r.: Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer BDH, Heinz Lux, CEO KNX Association, Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer ZVSHK, Peter Kellendonk, Vorstandsvorsitzender EEBus und Dr. Timm Kehler, Vorstand Zukunft ERDGAS (Foto: ZVSHK)
V.l.n.r.: Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer BDH, Heinz Lux, CEO KNX Association, Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer ZVSHK, Peter Kellendonk, Vorstandsvorsitzender EEBus und Dr. Timm Kehler, Vorstand Zukunft ERDGAS (Foto: ZVSHK)

Die Projektpartner verfolgen das Ziel, die Integration innovativer Heiztechnologien im vernetzten Haus voranzutreiben. Das SHK-Handwerk soll im Rahmen der praxisnahen Veranstaltungen über die Vorteile moderner Heizgeräte und ihre Einbindung ins smarte Haus informiert werden, um zu entsprechenden Technologien im Endkundenbereich kompetent zu beraten. Die Brennstoffzellenheizung bildet hierbei einen wichtigen Baustein.

Veranstaltungsreihe informiert über Vernetzung innovativer Heizungstechnologien in „Smart Living“

„Der Zukunftsmarkt ‚Smart Living’ bietet enormes Wachstumspotenzial, aber nur durch branchenübergreifendes Handeln kann Deutschland hier auch zum Vorreiter werden. Mit ihrer heute vereinbarten Initiative setzen die Projektpartner daher ein wichtiges Zeichen für den Markt“, sagte Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium.

 „Mit der Brennstoffzelle zieht ein echtes High-Tech-Produkt in den Heizkeller ein. Die Kopplung mit einem Energie-Management-System in einem intelligent vernetzten Haus passt daher hervorragend“, so Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS. „Das Technologieeinführungsprogramm für die Brennstoffzelle läuft bereits sehr erfolgreich. Die jetzt vereinbarten Weiterbildungen sollen unter anderem den Markthochlauf der Technik noch weiter vorantreiben. Unser Vorbild ist Japan: Hier versorgt sie bereits mehr als 200.000 Häuser mit Energie“, ergänzte Kehler.

Smart-Home-Systeme sind wichtiger Treiber für mehr Energieeffizienz

Smart-Living-Technologien sind für das Handwerk ein entscheidender Schlüssel, um die wärmewende voranzubringen. Laut Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK, ergänzen sich Smart Living und Energiewende.

 „Mit der neutralen Beratung zu und optimalen Nutzbarmachung von smarten Produk-ten und Technologien fällt dem Handwerk im Gebäudesektor die entscheidende Rolle zu, um Lasten im energetischen Bereich zu verschieben und CO2-Neutralität zu gestalten“, so Bramann weiter.

Die Zusammenarbeit der Projektpartner wird sich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken. Die beteiligten Akteure wollen sich sowohl finanziell als auch fachlich in die Gestaltung der Veranstaltungen einbringen. Auf der nächsten ISH im Jahr 2021 soll dem Bundeswirtschaftsministerium eine Zusammenfassung der Ergebnisse überreicht werden.

Printer Friendly, PDF & Email
15.10.2026
Grüngasquote:
Der BSB sieht in den bekannt gewordenen Eckpunkten des BMWE zur Grüngas- und Grünheizölquote eine erhebliche Benachteiligung von Eigentümern und Mietern.
30.04.2026
GEG -> GModG
Die Verzögerung beim neuen Gebäudemodernisierungsgesetz und das Verschieben der Startfrist für die 65%-EE-Regel rufen harsche Kritik auf breiter Basis hervor.
09.10.2026
Erneuerbare Energien
Unter dem Motto „Erneuerbare Energien: Ausbauen statt Ausbremsen!” demonstrierten am Freitag in Berlin Tausende für eine klima- und wirtschaftsfreundliche Energiewende.
22.04.2026
Kommunizieren zwischen gestern und morgen
Der Bundesverband Wärmepumpe e.V. lud am 21. April zum politischen Jahresempfang ins Museum für Kommunikation in Berlin.
28.07.2026
EEG-Novelle
Im Rahmen der Länder- und Verbändeanhörung warnt das Solar Cluster Baden-Württemberg vor dem Förderbruch, der für das neue EEG geplant ist – und schlägt im Gegenzug ein eigenes Modell vor.
22.04.2026
Alternativlos?
Die Pläne für das Netzpaket aus dem Bundeswirtschaftsministerium beharren nach wie vor auf Ausschreibungen für Gaskapazitäten. Erneuerbare Energien und Speicherkapazitäten sind im Nachteil.