SHK-Industrei vs. Corona: Pumpenhersteller Wilo begegnet Krise mit Solidarität

Der Vorstand der WILO SE hat im Zeichen der Solidarität entschieden, in diesem Jahr auf 50 % seiner variablen Vergütung zu verzichten und die Beträge einem eigens gegründeten Wilo-Solidaritäts-Fonds zu spenden. Außerdem spendet die Wilo-Foundation 30.000 Euro für die Corona-Forschung in Deutschland und China.

Spenden für Forschung und gegen soziale Isolation. Quelle: Wilo
Spenden für Forschung und gegen soziale Isolation. Quelle: Wilo

Die Corona-Pandemie zeigt, dass es zwar Hunderte von Staaten und Tausende von Regionen gibt, aber inzwischen bloß nur noch eine einzige Gesellschaft. Oliver Hermes, Vorstandsvorsitzender und CEO der Wilo Gruppe, ruft deshalb dazu auf, der Corona-Krise innerhalb der Unternehmensgruppe mit Disziplin, Sachlichkeit und Bescheidenheit, aber vor allem mit Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit zu begegnen. Der Vorstand der WILO SE hat im Zeichen der Solidarität entschieden, in diesem Jahr auf 50 % seiner variablen Vergütung zu verzichten. Diese Beträge wird der Vorstand einem eigens gegründeten Wilo-Solidaritäts-Fonds spenden. „Dieser Fonds soll insbesondere den Berufsgruppen in der Wilo Mitarbeiterschaft als Prämie zu Gute kommen, die in der Corona-Krise besonderen Risiken ausgesetzt sind“, erläutert Oliver Hermes.

Auch Dr. E.h. Jochen Opländer, Aktionär und Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der WILO SE und Stifter der Wilo-Foundation, begrüßt die Entscheidung und erklärt sich dazu bereit, sich gemeinsam mit seiner Familie am Wilo-Solidaritäts-Fonds mit einer großzügigen Spende zu beteiligen.

Darüber hinaus wird die WILO SE dem globalen Solidaritäts-Fonds weitere finanzielle Mittel zur Verfügung stellen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Management die Möglichkeit gegeben, ihren Beitrag zu leisten. 

Zeitgleich haben die Anteilseigner der Wilo SE vereinbart, deren Mehrheitsaktionärin die Wilo-Foundation ist, dieses Jahr etwa 80% der Dividende im Unternehmen zu belassen und den Rest zeitlich gestreckt auszuschütten. „Die Anteilseigner der Wilo SE setzen damit ein starkes Signal in schwieriger Zeit und beweisen inmitten der Corona-Krise ihre Flexibilität und Solidarität“, so der Wilo-Chef Oliver Hermes, der seit April 2019 die Funktion des Vorsitzenden des Kuratoriums der Wilo-Foundation innehat.

Spende für Corona-Forschung in Deutschland und China

Die Wilo-Foundation hat sich als erste Stiftung der Corona-Spendeninitiative der Stiftung Universitätsmedizin Essen angeschlossen. Sie sagte eine Großspende von 30.000 Euro zu, die der Corona-Forschung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen zu Gute kommt. Unterstützt wird damit ein bereits seit vielen Jahren bestehendes deutsch-chinesisches Forschungslabor in Wuhan (China), in dem Forscher aus beiden Ländern aktuell unter Hochdruck an der Erforschung des Coronavirus arbeiten. Außerdem wird finanzielle Hilfe für Versorgungsangebote benötigt. Ein Beispiel: Aufgrund des generellen Besuchsverbotes in Krankenhäusern werden Patienten zusätzliche Smartphones zur Verfügung gestellt, um sozialer Isolation zu begegnen und die Kommunikation mit Angehörigen zu erleichtern. Weitere akute Bedarfe werden aktuell ermittelt.

Oliver Hermes, Kuratoriums-vorsitzender der Wilo-Foundation sowie CEO und Vorstandsvorsitzender der Wilo Gruppe, begründet das Engagement: „Wilo ist ein international tätiges Unternehmen mit Hauptsitz in Dortmund und rund 8.000 Mitarbeitern weltweit, davon rund 800 in China unter anderem in Wuhan. Die von der Stiftung Universitätsmedizin Essen unterstützte deutsch-chinesische Forschungskooperation zwischen Essen und Wuhan zeigt genau die Verbindung aus regionaler Verbundenheit und länderübergreifender Zusammenarbeit, für die auch wir stehen. Außerdem setzt sich die Wilo-Foundation für eine Förderung wissenschaftlicher Projekte ein. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, an dieser Stelle Verantwortung zu übernehmen, Solidarität zu zeigen und die so wichtige Forschung über das Coronavirus zu stärken.“

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