2025 war die Wärmepumpe erstmals das meisterverkaufte Heizsystem in Deutschland und löste damit die Gasheizung als Spitzenreiter ab.
„Ende 2025 waren laut Branchenstudie des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) rund 1,9 Millionen Wärmepumpen im deutschen Markt im Einsatz“, erklärt Burkhard Max, Geschäftsführer Vertrieb des deutschen Wärmepumpenpioniers Stiebel Eltron. „Rechnerisch wird spätestens Anfang Mai die Zwei-Millionste Wärmepumpe in Deutschland in Betrieb genommen – ein kleiner Schritt für den entsprechenden Hausbesitzer, aber ein großer Schritt für die Wärmewende“, so Max. „Die Wärmepumpe ist zur neuen Normalität geworden.“
Seit 50 Jahren im Programm
Bereits seit 1976 werden bei Stiebel Eltron Wärmepumpen entwickelt und produziert. „Mit dieser Erfahrung im Rücken haben wir im vergangenen Jahr eine völlig neue Wärmepumpen-Generation in den Markt gebracht: hocheffizient, leistungsstark, robust und flüsterleise – natürlich mit den passenden Apps und Serviceleistungen“, so Burkhard Max. Die Entwicklungsleistung zur neuen wpnext-Generation bestätigen auch externe Institute. Stiftung Warentest hat vor wenigen Monaten Wärmepumpen untersucht: In Sachen Effizienz ist keine andere der untersuchten Wärmepumpen besser als die Luft/Wasser-Wärmepumpe WPL-A. Außerdem wurden die neuen Wärmepumpen von Stiebel Eltron mit gleich drei Design-Preisen ausgezeichnet – iF Design Award, Red Dot Award und der German Design Award. Zudem auch Luft/Wasser-Wärmepumpen inzwischen problemlos Bestandsgebäude beheizen
Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen
„Die aktuelle weltpolitische Situation zeigt einmal mehr, wie dringend der Umbau der europäischen Energiesysteme hin zu den erneuerbaren Energien und damit zu mehr Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist“, so Burkhard Max. „Der Wärmesektor ist dank der Wärmepumpe prädestiniert für schnelle und ohne Komforteinbuße zu erzielende Erfolge nicht nur in Sachen CO2-Einsparung, sondern eben auch in dem Bemühen, unabhängiger zu werden von fossilen Brennstoffen. Das gilt für den einzelnen Verbraucher genauso wie für unsere Gesellschaft insgesamt."
Techem-Studie zu Energiepreisen
Schon vor den aktuellen Entwicklungen waren die Preisentwicklungen der verschiedenen Energien eindeutig, wie der „Techem Atlas 2025 für Energie, Wärme & Wasser“ bestätigt: Die Verbrauchskosten für fossile Brennstoffe sind bereits in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Pro Quadratmeter Wohnfläche verteuerte sich demnach der Preis für Erdgas von 2021 bis 2024 um insgesamt 40,6%, bei Heizöl waren es 47,3%. Der für den Antrieb einer Wärmepumpe erforderliche Strom hat sich hingegen laut der Studie mit einem Anstieg von 1,8% nur moderat verteuert.














