Untersuchung

Warmwasserverbrauch um 12 % gesunken – doch die Kosten steigen weiter

Eine aktuelle Analyse des Energiedienstleisters Techem zum Warmwasserverbrauch in deutschen Haushalten anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2025 zeigt: Der Wasserverbrauch ist gesunken, die Kosten aber gestiegen.

Verringerte Effizienz bei der Warmwasserbereitung führt zu gestiegenen Warmwasserkosten - Bild: nikkytok/Shutterstock
Verringerte Effizienz bei der Warmwasserbereitung führt zu gestiegenen Warmwasserkosten - Bild: nikkytok/Shutterstock

Für die vom Techem Research Institute on Sustainability (TRIOS) durchgeführte Untersuchung wurden Verbrauchsdaten aus rund 200.000 Liegenschaften mit etwa 1,4 Millionen Wohnungen über den Zeitraum von 2012 bis 2023 ausgewertet. Blieb der Warmwasserverbrauch zwischen 2012 und 2019 nahezu konstant bei etwa 0,25 m³ pro Quadratmeter Wohnfläche, stieg dieser während der Pandemie 2020 auf 0,26 m³/m² und sank bis 2023 auf 0,22 m³/m². Ähnliches gilt für den Kaltwasserverbrauch, der 2020 auf 0,53 m³/m² anstieg und sich 2023 auf 0,5 m³/m² reduzierte.

Trotz dieser Verbrauchsreduktion sind die Warmwasserkosten seit 2021 messbar gestiegen. Eine entscheidende Ursache ist die verringerte Effizienz der Warmwasseraufbereitung. Wird weniger Warmwasser verbraucht, bleibt es länger im Leitungssystem, was zu höheren Wärmeverlusten und damit steigenden Kosten führt.

Mit digitalen Lösungen zu mehr Effizienz und geringeren Wärmeverlusten

Hier sorgen digitale, geringinvestive Lösungen wie der Digitale Heizungskeller von Techem nicht nur für Transparenz hinsichtlich der korrekten Anlageneinstellung, sondern legen auch Potenziale für eine effizientere Warmwasserbereitung sowie Raumheizwärmeerzeugung offen. Mithilfe digitaler Sensorik und KI-basierter Fernanalyse werden Betriebszustände kontinuierlich überwacht, Handlungsempfehlungen abgeleitet und durch eine optimierte Einstellung die Energieeffizienz von Heizungsanlagen verbessert – und das für jede Anlage und jeden Energieträger. Auf diese Weise lassen sich durchschnittlich 15 Prozent Energie einsparen und Emissionen vermeiden.

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