Neubau Ein- und Zweifamilienhäuser
Bei neuen Ein- und Zweifamilienhäusern gewinnen vor allem Wärmepumpen deutlich an Bedeutung. Diese werden mittlerweile zu drei Vierteln mit Wärmepumpen beheizt. Im “Trendbarometer Neubau” hat der BDEW erstmals die Daten der aktuellen Baufertigstellungen 2024 und der vergangenen Fertigstellungen analysiert und nach den verbauten Energieträgern für die Beheizung regional nach den einzelnen Bundesländern ausgewertet. Die Berechnungen wurden sowohl für Wohnungen bzw. Wohneinheiten als auch für Wohngebäude ausgewertet.
Fernwärme ist bei neu gebauten Wohnungen die zweithäufigste Beheizungsart. Der Energieträger Gas hat hingegen deutlich an Terrain verloren. Die Statistik zeigt die Entwicklung der Beheizungsstruktur in neugebauten Wohngebäuden:

Quelle: BDEW | Statistische Landesämter
Neu gebaute Wohnungen
Bei neugebauten Wohnungen werden seit 2022 mehr Wärmepumpen als Gasheizungen eingebaut. Die dritte starke Säule der Energieträger ist die Fernwärme, die über die Jahre hinweg stabil bleibt. Diese spielt nach wie vor etaa in Hamburg und Berlin eine tragende Rolle, was auch auf die dichte Bebauung und Versorgung auf engem Raum zurückzuführen ist.

Quelle: BDEW | Statistische Landesämter
Wohnungbestand noch immer von Gas und Öl dominiert
Im deutschen Wohnungsbestand überwiegen die Energieträger Gas und Heizöl sowie die Beheizungsart mit Fernwärme. Die moderne Wärmepumpe ist hier noch wenig vertreten, allerdings in den letzten Jahren mit signifikanten Zuwächsen. Die Verteilung der Energieträger und Heizungsarten bei den Baufertigstellungen wirkt sich nur langsam auf den Wohnungsbestand aus.














