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CO₂-Kostenaufteilung funktioniert

Der Ergebnisbericht zur Evaluation des Kohlendioxidkosten-Aufteilungsgesetzes nach § 10 CO2KostAufG des BMWE bestätigt, dass die CO₂-Kostenaufteilung rechtssicher umgesetzt wird.

Bild: stock.adobe.com/MQ-Illustrations
Bild: stock.adobe.com/MQ-Illustrations

Die Evaluation des Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetzes (CO2KostAufG) bestätigt: Die CO₂-Kostenaufteilung funktioniert insbesondere dort zuverlässig und rechtssicher, wo professionelle Heizkostenabrechnungen durch Messdienstleister erstellt werden.
Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) vorgelegte Ergebnisbericht hebt hervor, dass die Integration der CO₂-Kostenaufteilung in bestehende Abrechnungssysteme ein zentraler Erfolgsfaktor ist.
„Die Ergebnisse der Evaluation zeigen deutlich: In Mehrfamilienhäusern mit zentraler Wärmeversorgung wird die CO₂-Kostenaufteilung bereits heute verlässlich und rechtssicher umgesetzt – insbesondere dort, wo professionelle Messdienstleister die Abrechnung übernehmen“, erklärt Markus Weidling, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands für Energie- und Wasserdatenmanagement (bved). „Damit bestätigt der Bericht die zentrale Rolle der Submetering-Branche: Wo etablierte Prozesse der Heizkostenabrechnung genutzt werden, erfolgt auch die Aufteilung der CO₂-Kosten transparent, nachvollziehbar und im Einklang mit klimapolitischen Vorgaben.“
Der bved sieht sich durch die Ergebnisse in seiner Position bestätigt, die bestehende Systematik der CO₂-Kostenaufteilung beizubehalten und weiter auf bewährte, verbrauchsbasierte Abrechnungsmodelle zu setzen.
Während die Umsetzung in Mehrfamilienhäusern als erfolgreich bewertet wird, zeigt der Bericht auch Handlungsbedarf in anderen Bereichen auf. Insbesondere bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie bei dezentralen Heizsystemen bestehen weiterhin Umsetzungsdefizite.

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