Heizsysteme in Bestandsquartieren auf Wärmepumpensysteme umrüsten
UrbanGroundHeat soll bestehende Planungstools zur Umsetzung von Geothermieprojekten an Bestandsgebäuden erweitern und fallübergreifende Leitfäden schaffen, welche reale Umsetzungen vorbereiten.
Um die Klimaziele im Gebäudebereich in Deutschland kurz- und mittelfristig zu erreichen, ist eine deutlich größere Marktdurchdringung von Wärmepumpensystemen im Gebäudebestand zwingend erforderlich, in dem die Umrüstung bestehender Heizsysteme auf Wärmepumpensysteme noch nicht weit fortgeschritten ist.
Das Projekt UrbanGroundHeat verfolgt diesbezüglich zwei zentrale Projektziele: Auf Basis von modellbasierten Potentialuntersuchungen und Vorplanungen soll die Umsetzbarkeit für bestehende Quartieren der am Projekt beteiligten Energieversorger erarbeitet werden, so dass eine reale Umsetzung als zentrales Projektziel vorbreitet wird. Hierzu sollen detailliert die technischen, regulatorischen und ökonomischen Anforderungen in den untersuchten Quartieren identifiziert und bewertet werden.
Des Weiteren sollen durch die Entwicklung von fallübergreifenden Leitfäden und die Erweiterung von Planungstools wichtige Voraussetzungen geschaffen werden, damit die am Projekt beteiligten Versorger zukünftig in die Lage versetzt werden, Geothermieprojekte im Bestand umzusetzen.
Das Projekt läuft bis Ende 2025 und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.
Die Projektpartner:
- Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG
- GASAG Solution Plus GmbH, Trianel GmbH
- Institut für Solarenergieforschung Hameln GmbH
- Stiftung Umweltenergierecht, Stadtwerke SH GmbH & Co. KG
- Stadtwerke Solingen GmbH
- GGEW Bergstraße AG
- Assoziierte Partner: Stadtwerke Münster GmbH und Stadtwerke Ahlen GmbH














