Der Kongress wurde von Jürgen Pöschk, Geschäftsführer der EUMB Pöschk GmbH & Co. KG und Hauptveranstalter der Energietage eröffnet. In seiner Rede mahnte er eine Entideologisierung und Versachlichung der Diskussion und der Kommunikationskultur insgesamt an. Aspekte von Akzeptanz und Beteiligung sollten künftig eine noch größere Bedeutung bekommen – nach dem Leitmotiv „Brücken bauen in alle Richtungen“.

In seinem anschließenden Impuls appellierte Prof. Dr. Fritz Reusswig, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V. und Mitglied im Klimarat der Landeshauptstadt Potsdam, für eine gesellschaftlich breit verankerte und richtungssichere Energie- und Klimapolitik. „Konflikte werden bleiben, aber es kommt auf die Art des Umgangs damit an“, so Reusswig. Gefragt seien Politikerinnen und Politiker in der Energie- und Klimapolitik, die Sachverstand mit emotionalem Engagement kombinieren können, so Reusswig.

Mit insgesamt über 36.000 Anmeldungen und mehr als 100 Veranstaltungen markieren die Energietage das erste große energiepolitische Diskussionsforum in der neuen Legislaturperiode. Vertreten sind Spitzenvertreter aus Politik, Interessenvertretungen und der Wissenschaft: Mit dabei sind hochrangige Vertreter der neuen Bundesregierung, Staatssekretäre sowie die Spitzen von Verbänden wie VKU, BEE und GdW sowie führenden wissenschaftlichen Institutionen wie Fraunhofer Institute.
Die Energietage im Ludwig Erhard Haus in Berlin umfassen mehr als 60 Präsenz-Veranstaltungen. Eine begleitende Fachmesse präsentiert Innovationen und Highlights aus der Praxis.















