Den Informationen zufolge wurden bei verschiedenen Supermarktketten in Schweden, Belgien und Luxembourg in mehreren Märkten die Kühl- und Gefrieranlagen mithilfe von Cyberangriffen lahmgelegt. Demnach wurden die Temperaturen manipuliert und aus dem Minusgradbereich weit über die Nullgradgrenze angeboben. Dies machte unzählige Tonnen Lebensmittel unbrauchbar.
Es ist bereits der zweite Vorfall innerhalb einer kurzen Zeitperiode. Im Oktober waren Dutzende von Supermärkten in den Niederlanden und Hunderte in Frankreich betroffen. Durch die Hackerangriffe wurden offenbar bereits vor dem Temperaturanstieg Alarmsysteme außer Kraft gesetzt, die dies im Normalfall gemeldet hätten. In dem Beitrag des britischen Guardian heißt es, die Steuerungsanlagen der Gefriertechnik in den betroffenen französischen Märkten seien von Danfoss. Danfoss habe Kunden gemäß eigenem Statement bereits vor einem Jahr mit Hinweis auf Sicherheitslücken zum Update ihrer Systeme aufgefordert.
Die Ermittlungen laufen; zu Tätern und Hintergründen liegen bislang keine Informationen vor.
















