Personalien

Auftakt für Forschungsnetzwerk Wasserstoff

Dr. Kai Holtappels von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) koordiniert den Cluster „Sicherheit und Akzeptanz“ im neuen Forschungsnetzwerk Wasserstoff der Bundesregierung.

Dr. Kai Holtappels, Experte für Wasserstofftechnologien an der BAM. Quelle: BAM / Michael Danner
Dr. Kai Holtappels, Experte für Wasserstofftechnologien an der BAM. Quelle: BAM / Michael Danner

Wasserstoff wird von vielen Stakeholdern als ein Schlüsselelement für die Energiewende angesehen. Mit ihrer Nationalen Wasserstoffstrategie zielt die Bundesregierung darauf, Deutschland eine globale Führungsrolle im Bereich der modernen Wasserstofftechnologien zu sichern. 

Teil der Strategie ist auch die Gründung eines neuen Forschungsnetzwerks Wasserstoff, das im September 2020 seine Arbeit aufgenommen hat. Es soll als ein offenes Expertenforum zur Vernetzung und zum fachlichen Austausch zwischen Industrie, Hochschulen und Forschungsinstituten dienen, Anregungen geben für die Erforschung und Anwendung von Wasserstofftechnologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie Empfehlungen formulieren zur Ausrichtung der Forschungsförderung der Bundesregierung. 

Mehr als 1.100 Mitglieder zählen bereits zu dem neuen Forschungsnetzwerk, das sich in vier thematische Cluster gliedert: Erzeugung, Infrastruktur, Nutzung sowie Sicherheit und Akzeptanz. 

Sprecher des Clusters Sicherheit und Akzeptanz ist Kai Holtappels von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Der Cluster soll insbesondere Sicherheitsaspekte von Komponenten und Anlagen betrachten, von der Erzeugung über die Speicherung und den Transport bis zur Nutzung von Wasserstoff. Auch wird es um international einheitliche Normen, Standards und Prüfrichtlinien gehen. 

„Ich freue mich sehr über die neue Aufgabe im Forschungsnetzwerk Wasserstoff“, so Kai Holtappels. „Sicherheit und Akzeptanz sind entscheidende Querschnittsthemen der Wasserstofftechnologie. Mit unserer Arbeit wollen wir wichtige Impulse geben für einen zügigen Markthochlauf.“ 

„Die Wasserstofftechnologie ist zentral für das Gelingen der Energiewende“, so BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne. „Mit unserer Forschung auf diesem Gebiet schaffen wir Vertrauen in die neue Technologie. Sicherheit ist eine Grundvoraussetzung für ihre Akzeptanz.“ 

Die BAM, die in diesem Jahr ihr 150jähriges Bestehen feiert, forscht seit längerem intensiv zu Wasserstoff. Im September 2020 hat sie ihre breite Expertise auf diesem Gebiet zu einem Kompetenzzentrum H2Safety@BAM gebündelt. Im Fokus der Arbeiten steht dabei immer der Aspekt der Sicherheit. Holtappels ist einer der Sprecher des Kompetenzzentrums. 

Mehr zu den Wasserstoff-Forschungen an der BAM finden Sie hier.

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