Spielflächen statt Sickermuldenfür Regenwasser

Für die Versickerung von Regenwasser auf dem eigenen Grundstück sind bewachsene Mulden oft die erste Wahl. Der Reinigungseffekt durch den darunterliegenden Oberboden ist ausreichend, wenn der Niederschlag unbelastet ist. Die Ausführungskosten sind moderat, eine Erlaubnis der Wasserbehörde ist oft nicht erforderlich. Ein Sonderfall ist der KindergartenSt. Martin in Bad Saulgau-Braunenweiler. Im Frühjahr 2020 entstand mit dem 2. Bauabschnitt des Gebäudes eine Versickerungsanlage komplett unterirdisch.
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Alternative Versickerungslösungen

Voraussetzung für eine unterirdische Versickerung ist nach den strengen baden-württembergischen Anforderungen ein vorgeschalteter, bauartzugelassener Filterschacht. Die Baugrunduntersuchung ergab, dass die anstehenden Böden bis in eine Tiefe von 2 m für eine Versickerung von Niederschlag nur eingeschränkt geeignet sind. Im Normalfall bedeutet das: Austausch der betreffenden Bodenschicht, Anlegen einer Mulde mit maximal 30 cm Einstautiefe und Reinigung des Regenwassers durch die bewachsene Bodenschicht an der Oberfläche. Damit wären allerdings große Teile des Gartengeländes beansprucht worden.

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Dipl.-Ing. Klaus König

Dipl.-Ing. Klaus König

· Artikel im Heft ·

Spielflächen statt Sickermuldenfür Regenwasser
Seite 26 bis 28
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