Denkmal E-Werk

Industrielles Erbe mit zukunftsweisender Energieversorgung

Das E-Werk Luckenwalde steht exemplarisch für die Verbindung von denkmalgerechter Nachnutzung industrieller Bausubstanz und zukunftsweisender Energieversorgung. 1913 als Braunkohlekraftwerk in Betrieb genommen, wurde es 1989 durch den Zusammenbruch der umliegenden Industrie stillgelegt, da keine Wärmeabnehmer mehr vorhanden waren. Seit 2017 betreibt der Künstler Pablo Wendel gemeinsam mit dem Kollektiv Performance Electrics gGmbH die Reaktivierung des denkmalgeschützten Areals als Kulturort und Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung auf Basis von Biomasse.

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Das E-Werk Areal und dahinterliegend das ehemalige Stadtbad Luckenwalde, 2019 Bild: E-Werk Luckenwalde und Tim Haber
Das E-Werk Areal und dahinterliegend das ehemalige Stadtbad Luckenwalde, 2019 Bild: E-Werk Luckenwalde und Tim Haber

Ausgangssituation im E-Werk Luckenwalde war, dass der vorhandene 200 kW-Erdgaskessels aus den 1990er Jahren ausgetauscht werden musste. Für eine gemeinwohlorientierte Kultureinrichtung wie diese wäre der Weiterbetrieb weder wirtschaftlich tragbar noch ökologisch vertretbar gewesen. Die hohen Nebenkosten wären für die Einrichtung langfristig nicht finanzierbar gewesen.

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· Artikel im Heft ·

Industrielles Erbe mit zukunftsweisender Energieversorgung
Seite 34 bis 36
19.08.2025
Denkmal E-Werk
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