Für das Projekt kooperiert EWE mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme in Oldenburg untersucht unter anderem die Qualität des Wasserstoffs während des Speicherns und nach der Entnahme aus der Kaverne. Der Bau der 500 m3 großen Testkaverne dauert voraussichtlich 18 Monate, erste Ergebnisse werden für Herbst 2022 erwartet.
Das Projekt mit dem Namen HyCAVmobil wir mit knapp 5,5 Mio. Euro im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Koordiniert wird das Förderprogramm von der NOW GmbH.
NOW weist auf die Vorteile hin, die der Energieträger Wasserstoff im Energiesystem ausspielen kann: „Mit Wasserstoff können wir erneuerbare Energie einfach speichern und unabhängig von der Wetterlage und damit dem Ertrag der Erzeugungsanlagen gezielt einsetzen, wenn die Energie benötigt wird. Ohne den gut speicherbaren Wasserstoff kein Erreichen der Klimaziele und keine Sektorenkopplung. Die Erkenntnisse, die dieses Vorreiterprojekt liefert, sind deshalb ein wichtiger Schritt für eine Wasserstoffwirtschaft und damit für die Energiewende.“
Die Ergebnisse aus der Forschungskaverne – sie hat mit 500 Kubikmetern etwa das Volumen eines Einfamilienhauses und kann fünf bis sechs Tonnen Wasserstoff speichern – können auf Kavernen mit vielfach höherem Volumen übertragen werden. Ziel ist es, in Zukunft Kavernen mit Volumina von 500.000 Kubikmetern zur Wasserstoffspeicherung zu nutzen.














