Weltmeisterschaft der Sanitär-Installateure

Der Kampf um den Titel Weltmeister der Sanitär-Installateure findet im Oktober 2017 in Abu Dhabi statt. Lukas Heyn von der Heyn & Söhne KG kämpft um den Sieg für Deutschland.

Lukas Heyn bereitet sich auf den Wettkampf vor (Bild: GC-Gruppe)
Lukas Heyn bereitet sich auf den Wettkampf vor (Bild: GC-Gruppe)
Der 21-jährige Lukas Heyn ist Teil der deutschen Berufe-Nationalmannschaft. Sein großer Traum ist es, Weltmeister der Sanitär-Installateure zu werden. Dennoch geht er locker damit um: „Ich würde schon gerne Weltmeister werden, bin da aber ziemlich entspannt. Alles ist möglich.“ Der große Wettkampf findet in Abu Dhabi statt. Team Germany wird am 11. Oktober 2017 in den Orient reisen. Mit 42 Teilnehmen in 37 Disziplinen werden sie bei den WorldSkills 2017 antreten. Insgesamt kämpfen über 1.200 Fachkräfte aus 77 Ländern um den Titel des Weltmeisters in ihrem jeweiligen Beruf. Im größten Veranstaltungszentrum des Mittleren Ostens starten ab 15. Oktober die Wettbewerbe um die Weltmeisterschaften. Fast alle fachhandwerklichen Disziplinen sind vertreten, vom Technischen Zeichner über Friseur, Bäcker und Konditor bis zum IT-Systemadministrator. In der Disziplin des Anlagenmechanikers Sanitär- und Heizungsinstallation tritt Lukas Heyn an. Er muss gegen die Besten aus etwa 30 Ländern bestehen. Der Weltmeister ist dabei als Multitalent gefragt. Er muss Gasleitungen installieren, Rohrleitungen anbringen, Badheizkörper biegen und sanitäre Elemente einbauen. Sogar das Anschließen eines Speichers mit Solarstation und Solarplatte wird verlangt – alles, was zum Berufsalltag in Lukas Heyns sächsischer Heimat gehört.  Lukas erklärt, worauf es im Wettkampf ankommt: „In erster Linie auf Maßgenauigkeit, Dichtheit und Schnelligkeit, dazu ist natürlich ordentliches Aussehen ganz wichtig. Man muss es außerdem schaffen, mit Publikum und einem gewissen Lärmpegel umgehen zu können.“ Bei den WorldSkills werden tausende Besucher erwartet. Da kann schon mal mehr Trubel als auf einer Baustelle in der Heimat herrschen.  Der deutsche Bundestrainer André Schnabel ist optimistisch: „Ich blicke hoffnungsvoll nach Abu Dhabi. Lukas Heyn ist ein besonnener, leistungsstarker Teilnehmer. Seine besondere Stärke ist seine Ausgeglichenheit und sein enormes handwerkliches Geschick. Allerdings ist eine hohe Leistungsdichte zu erwarten. In unserem Skill haben etwa zwölf Nationen berechtigten Anspruch auf Platz eins. Das wird eine ganz enge Kiste. Glück wird auch dazu gehören.“  Wie das Gefühl ist, der beste Installateur der Welt zu sein, das hat Lukas Heyn bei Nathanael Liebergeld erfragen können. Der holte nämlich 2015 im brasilianischen Sao Paulo den Titel für Deutschland – und lebt nur gut zehn Kilometer entfernt von Hartenstein, der sächsischen Heimatstadt Heyns.

Die Heyns sind seit vielen Jahren Kunde der Sächsischen Haustechnik EDKI KG, eines von mehr als 100 inhabergeführten Familienunternehmen der GC-Gruppe. Deren persönlich haftender Gesellschafter, Jens Merkelbach, hatte vor zwei Jahren bereits Nathanael Liebergeld die Daumen gedrückt. Das Ergebnis ist bekannt. 
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