Innovatives Symposium zu Entrauchung & Brandschutz – Fachdialog für die Praxis
AGE und EIPOS starten neues Veranstaltungsformat in München, Hamburg und Potsdam
Wie gelingt der Spagat zwischen gesetzlichen Anforderungen, technischer Machbarkeit und praktischer Umsetzung im Brandschutz? Das neue Symposium „Entrauchung“ von AGE und EIPOS bringt Experten und Praktiker in interaktiven Gesprächsrunden zusammen.
Wie gelingt der Spagat zwischen gesetzlichen Anforderungen, technischer Machbarkeit und praktischer Umsetzung im Brandschutz? Diese zentrale Frage steht im Mittelpunkt des neuen Symposiums „Entrauchung“ der Aktionsgemeinschaft Entrauchung (AGE) und EIPOS. Das innovative Veranstaltungsformat setzt auf interaktiven Austausch statt klassischer Vortragsreihen und richtet sich gezielt an Fachplaner, Architekten, Prüfsachverständige und Bauaufsichtsbehörden im Bereich Brandschutz.
In praxisnahen Gesprächsrunden, die sich an den verschiedenen Phasen des Planungs- und Bauprozesses orientieren, diskutieren Experten lösungsorientiert Fragestellungen rund um Entrauchungssysteme. Ergänzt werden diese Runden durch „DeepDives“, die das technische und normative Wissen weiter vertiefen. Das Format ermöglicht individuelle Fragen, kontroverse Diskussionen und gibt konkrete Einblicke in die Herausforderungen des Baualltags.
Themenblöcke im Überblick
Idee – Konzeption - Genehmigung
Im ersten Schritt wird anhand eines Musterprojekts erläutert, welche Überlegungen und Fragestellungen im Rahmen des Genehmigungsprozesses aufkommen. Dabei stehen die beteiligten Akteure und ihre aktive Einbindung im Mittelpunkt. Diskutiert werden unter anderem die Anforderungen an notwendige Flure, die Abtrennung offener Bereiche, Rauchableitung, Druckbelüftung sowie die Vor- und Nachteile selbstschließender Türen. Ziel ist es, ein Verständnis für die Konzeptfindung und die wesentlichen Anforderungen zu vermitteln, die bereits in der frühen Phase zu berücksichtigen sind.
Die Tücken der Ausführungsplanung
Dieser Themenblock widmet sich den Herausforderungen, die während der Entwurfs- und Ausführungsplanung auftreten können. Ziel ist es, den erforderlichen Detaillierungsgrad und die erforderlichen Angaben herauszuarbeiten, um eine fehlerfreie Planung sicherzustellen. Es wird auch geklärt, wie sich falsche Ansätze korrigieren lassen und wie Prüfsachverständige für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen einbezogen werden dürfen.
Ausführung (k)ein Hexenwerk
Hier wird thematisiert, wie die Qualität der Ausführung maßgeblich das Planungsergebnis beeinflusst. Es wird herausgestellt, welche Dokumente und Nachweise für eine ordnungsgemäße Umsetzung und spätere Abnahme zwingend notwendig sind und welche Risiken entstehen, wenn diese fehlen. Zudem wird aufgezeigt, wie der Abnahmeprozess bereits während der Ausführung vorbereitet werden kann, um spätere Komplikationen zu vermeiden.
Abnahme – die Spielverderber
Im abschließenden Themenblock stehen die Herausforderungen und Stolpersteine des Abnahmeprozesses im Fokus. Es wird erläutert, aus welchen Gründen Abnahmen scheitern können und wie ein idealer Ablauf der Wirk-Prinzip-Prüfung gestaltet werden sollte. Dabei wird auch beleuchtet, wer welche Aufgaben während der Abnahme übernimmt, wie die Beseitigung von Mängeln erfolgt und wo die Grenzen der Akzeptanz liegen.
Das Symposium richtet sich an alle, die in Planung, Bau und Prüfung tätig sind und einen praxisnahen, interaktiven Austausch suchen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.eipos-sachverstaendigentage.de/entrauchung












