Statusbericht Kommunaler Klimaschutz in BW
07.09.2018
Auf rund 200 Seiten werden im Statusbericht, der im Auftrag des Umweltministeriums des Landes erstellt wurde, sowohl der Ausstoß von Treibgasen und der Ausbau erneuerbarer Energien, als auch die vielseitigen Aktivitäten und Konzepte zur Klimaschutzstärkung beleuchtet.
Unterschiede in den Kommunen sind groß
Die Unterschiede zwischen den Konzepten und gewählten Schwerpunkten der Kommunen hinsichtlich des Themas Klimaschutz sind groß. Sie unterscheiden sich in den einzelnen Städten und Gemeinden stark. Mit dem „Statusbericht Kommunaler Klimaschutz“ konnte nun eine aktuelle Bestandsaufnahme in Baden-Württemberg ermöglicht werden. „Um Klimaschutzziele erreichen zu können, ist es wichtig zu sehen, wo wir zurzeit stehen, welche Projekte gut laufen und welche nicht. Mit dem Statusbericht regen wir weitere Klimaschutzbemühungen an und zeigen Chancen, Risiken und Verbesserungspotenziale auf. Übergeordnetes Ziel ist der weitere Ausbau effizienter Klimaschutzaktivitäten im ganzen Land“, betont Harald Bieber, Leiter des Fachbereichs Kommunaler Klimaschutz der KEA. Der Bereich beginnt mit einem Überblick über die Höhe der CO2-Emissionen sowie den aktuellen Stand des Ausbaus erneuerbarer Energien in Kommunen. Anschließend werden Strukturen und konzeptionelle Ansätze, auf die die Kommunen ihren Schwerpunkt legen, näher beleuchtet.Konkrete Abbildung des aktuellen Standes
Im Bericht wird dargestellt, welche Kommunen Klimaschutzaktivitäten aufweisen, welche von ihnen ein Klimaschutzmanagement eingeführt haben oder in der Quartierssanierung aktiv sind. Aufgegriffen wird auch die Mitgliedschaft in Verbänden oder die Teilnahme an Wettbewerben zum Thema. Untersucht wurde für den Bericht auch, in welchem Umfang die Kommunen passende Förderprogramme in Anspruch nehmen. Die KEA stellt die Daten auf Nachfrage kostenfrei zu Verfügung.Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.24.04.2026
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