Quadroline geht an den Start

Die Buchenauer Roth Werke weihten am 21. Februar 2013 die Fertigung für den Kunststoff-Wärmespeicher Roth Thermotank Quadroline ein. Gleichzeitig eröffnete der mittelständische Hersteller von Energie- und Sanitärsystemen sein neues Logistikzentrum.

Einweihung Logistikzentrum und Fertigung Thermotank Quadroline: Die Hessische Staatsministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Lucia Puttrich, eröffnete die Roth Thermotank Quadroline Fertigung.
Einweihung Logistikzentrum und Fertigung Thermotank Quadroline: Die Hessische Staatsministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Lucia Puttrich, eröffnete die Roth Thermotank Quadroline Fertigung.

Nach der Begrüßung durch den geschäftsführenden Gesellschafter Manfred Roth folgte ein Vortrag zum Thema „Wärmespeicherung von morgen – ein Konzept mit Zukunft“ von der stellvertretenden Geschäftsführerin Christin Roth-Jäger. Im Anschluss erhielt der Thermotank die Auszeichnung als „Produkt des Jahres 2013“ durch Ralf Olsen, Geschäftsführer pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoffen e. V.

Im Rahmen der Veranstaltung für geladene Gäste sprach Lucia Puttrich, Hessische Staatsministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, über das Thema „Energieeffizienz als Chance verstehen“.

Logistikzentrum mit viel regenerativer Energie

Der Bau der neuen Halle verfolgte genau dieses Thema. Er erfolgte nach neuesten energieeffizienten Standards der Gebäudetechnik. Zur Energiebereitstellung des Logistikzentrums baute Roth die Energieversorgung des Werks auf Basis regenerativer Energien weiter aus. Das resultierte Energieeinsparungspotenzial für Wärme und Strom aus erneuerbaren Energien entspricht dem Energiebedarf von 50 Einfamilienhäusern.

Roth setzte in der Baumaßnahme eine Reihe eigener Produktsysteme ein. Die Basis der Wärmeenergieversorgung sind außen aufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen und ein Roth Solargeo Energiesystem, das gleichzeitig solare und geothermische Energie nutzt. Es beinhaltet eine thermische Solaranlage mit 60 Roth Flachkollektoren Heliostar 252, drei Sole/Wasser-Wärmepumpen und 42 Solargeo Erdregister, die in 2 m Tiefe in der Erde eingebracht sind.

Die Energieverteilung erfolgt über 4.800 m² Roth Industrieflächenheizung. Auf einer großen Teilfläche des Daches befindet sich eine Photovoltaik-Anlage zur Deckung des Strombedarfs.

Ein Vortrag über das Energiekonzept der neuen Halle durch den Roth Geschäftsführer Franz Kind sowie Besichtigungen der neuen Fertigung und des Logistikzentrums rundeten die Veranstaltung ab.

 

 

 

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