Mit der Investition von rund 178 Mio. US-Dollar und einer Fläche von 20.400 m² erweitert das Unternehmen seine Fertigungskapazitäten in den Vereinigten Staaten. Nach McPherson im Bundesstaat Kansas ist Mantua der zweite Produktionsstandort von Viega in den USA.
„Nordamerika ist trotz der aktuellen Herausforderungen ein zentraler Markt in unserer Wachstumsstrategie“, sagt Markus Brettschneider, CEO der Viega Group. Besonders bei den metallenen Pressverbindern für Sanitär und Heizung sieht er weiterhin großes Potenzial. „Mit dem neuen Werk in Mantua rücken wir näher an unsere Kunden im Osten der USA und in Kanada. Kürzere Lieferwege sorgen für eine bessere Verfügbarkeit und schnellere Reaktionszeiten.“
Neben der Fertigung entstand am neuen Standort ein Schulungszentrum, das Fachhandwerkern und Partnern die Möglichkeit bietet, die Viega Systeme praxisnah kennenzulernen. Die Viega Group unterhält 24 solcher Seminarzentren weltweit. „Für uns ist entscheidend, dass unsere Kunden nicht nur Produkte erhalten, sondern auch das Wissen, sie optimal einzusetzen. Mantua verbindet Produktion, Training und Beratung an einem Standort“, erklärt Marki Huston, CEO von Viega North America.
„Das neue Werk ist nicht nur ein weiterer Meilenstein für unsere Präsenz auf dem US-amerikanischen Markt, sondern zugleich auch ein weiterer Baustein in unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, betont Anna Viegener, Vorsitzende des Gesellschafterausschusses der Viega Group. Mit dem Werk in Mantua strebt das Unternehmen eine LEED-Gold-Zertifizierung an – ein vom US Green Building Council entwickeltes, international anerkanntes System für ökologisches Bauen und Betreiben von Gebäuden. Die Unternehmensgruppe will bis 2035 an allen Standorten Klimaneutralität erreichen.
Strategische Standortinvestitionen
Walter Viegener, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Viega Group erklärt, dass sich die zweite Produktionsstätte in den USA konsequent in die unternehmensweiten Standortinvestitionen einfüge. Viega baut aktuell mit 150 Mio. Euro einen neuen Produktionsstandort in Kirkel (Saarland/Deutschland) auf. 250 Mio. Euro fließen fließen bis 2028 in die Modernisierung, Erweiterung und in erneuerbare Energien an den bestehenden deutschen Standorten in Thüringen und Südwestfalen.















