Wirtschaft und Umwelt

Kaldewei setzt Umweltmaßnahmen im Unternehmen um

Kaldewei will ab 2022 klimaneutral sein. Bereits vor einigen Monaten hat das Unternehmen sich verpflichtet, die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Kaldewei wird 54.000 Laubbäume pflanzen. Quelle: Trevor Pye / Kaldewei
Kaldewei wird 54.000 Laubbäume pflanzen. Quelle: Trevor Pye / Kaldewei

Umweltschutz wird durch die mittlerweile deutlich sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels von den Menschen immer stärker gefordert. Die Industrie trägt hier eine große Verantwortung.

Kaldewei hat sich verpflichtet, den nachfolgenden Generationen gerecht zu werden und ergreift Maßnahmen, um das Unternehmen gemäß den Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens nachhaltig auszurichten.

Das Unternehmen engagiert sich etwa mit dem WWF, um in Vietnam ein funktionierendes Recyclingsystem aufzubauen. Das Investment Kaldeweis hat das Projekt überhaupt erst möglich gemacht.

Vor einigen Monaten unterzeichnete Kaldewei als erstes Unternehmen aus der Sanitärbranche die Science Based Targets (SBTi). SBTi begleitet Unternehmen mit Hilfe wissenschaftlich erhobener und fundierter Methoden beim Setzen und Senken ihrer CO2-Emissionsziele. Kaldewei ist eines von fast 1.700 globalen Unternehmen, die sich dazu verpflichteten, ihren CO2-Ausstoß analog des Pariser Klimaschutzabkommens zu reduzieren.

Außerdem arbeitet eine Kaldewei-Arbeitsgruppe mit der neu gegründeten Online-Plattform Madaster zusammen, die künftig eine Art "Personalausweis" für Gebäude ausstellen wird. Dadurch wird Transparenz hinsichtlich der eingesetzten Materialien und Rohstoffe geschaffen und Gebäude können über den gesamten Lebenszyklus in ihrem Wert und ihrem Zirkularitätspotenzial taxiert werden.

In Zusammenarbeit mit „CO2Frei“ wird das Unternhem nun 54.000 Laubbäume in Nordrhein-Westfalen pflanzen. Durch Maßnahmen wie diese will Kaldewei 2022 klimaneutral werden und so die Zeit überbrücken, bis es das selbst gesetzte Zero-Emission-Ziel erreicht hat.

„Die neu gepflanzten 54.000 Bäume können Kohlendioxid aufnehmen und aufgrund Ihrer bloßen Existenz Luft und Wasser reinigen. Natürlich wissen wir, dass diese Aktivität ein Aushilfsmittel ist, die Zeit bis zur Zero Emission zu überbrücken, aber was ist die Alternative? Nichts tun kommt für uns nicht in Frage“, so der Inhaber Franz Kaldewei. „Mit dieser Entscheidung, die wir notariell beurkundet haben, und der Realisierung mit dem verlässlichen und professionellen Partner CO2Frei“, tragen wir dazu bei, mehr als sechs Hektar Brachland zu renaturieren. Davon werden viele Menschen profitieren. Wir werden unseren Teil zum Klimaschutz leisten und konsequent versuchen, immer ein paar Schritte extra zu gehen“.

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