Personalien

BDH wählt neue Vorstandsmitglieder

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) hat drei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Seit der Gründung 1984 ist nun erstmals eine Frau dabei.

Die neuen Mitglieder im BDH-Vorstand (v. L.): Dr. Tillmann von Schroeter, Geschäftsführer Vaillant Deutschland, Kerstin Sticht, Geschäftsführerin Kermi GmbH, Erik Feijen, Geschäftsführer BDR Thermea Deutschland. Bild: BDH
Die neuen Mitglieder im BDH-Vorstand (v. L.): Dr. Tillmann von Schroeter, Geschäftsführer Vaillant Deutschland, Kerstin Sticht, Geschäftsführerin Kermi GmbH, Erik Feijen, Geschäftsführer BDR Thermea Deutschland. Bild: BDH

In der Hessischen Landesvertretung in Berlin fand am Donnerstag turnusgemäß die Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) statt. Zuvor tagte der Vorstand in der Berliner Repräsentanz des Verbandes. Im Mittelpunkt beider Sitzungen standen die aktuellen politischen Rahmenbedingungen auf nationaler und europäischer Ebene und deren Auswirkungen auf den Wärmesektor 

Daneben standen auch Neuwahlen im Vorstand auf der Agenda. Neu in den BDH-Vorstand gewählt wurde Erik Feijen, Geschäftsführer BDR Thermea Deutschland. Er folgt auf Christian Sieg. Ebenfalls neu im Gremium ist Dr. Tillmann von Schroeter, Geschäftsführer von Vaillant Deutschland. Er übernimmt im BDH-Vorstand die Nachfolge von Dr. Norbert Schiedeck. Mit Kerstin Sticht, Geschäftsführerin der Kermi GmbH, gehört dem Vorstand zudem erstmals eine Frau an. Sie folgt auf Alexander Kaiss.

Zentrales Thema beider Sitzungen war das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Das Gesetzesvorhaben steht für den 29. April auf der vorläufigen Agenda des Bundeskabinetts. Industrie und Branche warten seit Wochen auf den angekündigten Referentenentwurf.

Im Rahmen der Sitzungen fand zudem ein Austausch mit politischen Gästen statt: MdB Andreas Jung, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, nahm an der Mitgliederversammlung teil und informierte über aktuelle energiepolitische Hintergründe. 

Von der BDH-Mitgliederversammlung geht ein klares Signal aus: Die Heizungsindustrie steht bereit, eine nachhaltige Wärmeversorgung entschlossen und beschleunigt umzusetzen. Voraussetzung hierfür ist jedoch zeitnahe Planungssicherheit durch klare politische Rahmenbedingungen sowie verlässliche Förderstrukturen. Aus Sicht des BDH ist es daher von zentraler Bedeutung, dass das GModG – wie angekündigt – bis zum 1. Juli 2026 in Kraft tritt. Andernfalls würden zum 1. Juli die Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) in Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohner gelten und zu zusätzlichen Unsicherheiten im Markt führen.

Printer Friendly, PDF & Email
28.11.2025
Marktdaten
Die neueste Absatzstatistik des BDH zeigt, dass der Absatz von Heizungen in Deutschland weiterhin rückläufig ist. Einen positiven Aufwärtstrend gibt es hingegen bei Wärmepumpen und Biomasse-Heizungen...
30.04.2026
GEG -> GModG
Die Verzögerung beim neuen Gebäudemodernisierungsgesetz und das Verschieben der Startfrist für die 65%-EE-Regel rufen harsche Kritik auf breiter Basis hervor.
24.09.2025
Personalie
Dror Peled, Mitsubishi Electric Europe B.V., und Simon Nehls, Wolf GmbH, wurden auf der Mitgliederversammlung des FGK, als Nachfolger für Rainer Feichtmeier, DAIKIN Airconditioning Germany GmbH, und...
08.07.2025
Personalien
Steffen Hild, geschäftsführender Gesellschafter der CAT Clean Air Technology GmbH, wurde auf der 79. Mitgliederversammlung des ITGA Baden-Württemberg e.V. einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden...
30.03.2026
Studie
Laut Branchenstudie rechnet der BWP in diesem Jahr mit 330.000 neuen Wärmepumpen und für die kommenden Jahre mit einer Wachstumsrate von 10 %. Die Debatte um das GMG sorgt aber für Verunsicherung am...
28.07.2025
Heizungsmarkt weiter im Rückwärtsgang
Die deutsche Heizungsindustrie verzeichnet auch im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen.