Wirtschaft

aquatherm schließt Fertigungsstandort in Radeberg

aquatherm schließt seinen Fertigungsstandort in Radeberg im Verlauf der 1. Jahreshälfte 2024 und verlagert die Produktion und Logistik an den Hauptsitz nach Attendorn.

aquatherm schließt seinen Fertigungsstandort in Radeberg Bild: aquatherm
aquatherm schließt seinen Fertigungsstandort in Radeberg Bild: aquatherm

Die Veränderung der Nachfrage und Verschiebungen innerhalb des Produktportfolios sowie die Optimierung von Kapazitäten und nicht zuletzt die global herausfordernde wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre haben diese schwierige Entscheidung alternativlos gemacht.

Seit 1992 ist das Werk Radeberg bei Dresden ein Produktions- und Logistikstandort für aquatherm Rohrleitungssysteme. Der Standort ist spezialisiert auf die Fertigung der kleinen Rohrdimensionen der Produktfamilie aquatherm green für die Zielmärkte Mittlerer Osten, China und Ägypten. „Aufgrund unterschiedlicher Ursachen sank die lokale Nachfrage nach diesen Produkten in den vergangenen Jahren beständig. Das Volumen kann daher heute und auch absehbar in Zukunft vollständig von unserem Hauptstandort Attendorn abgedeckt werden“, erklären die aquatherm Geschäftsführer Christof, Dirk und Maik Rosenberg. „Entsprechend werden wir die Bereiche Produktion und Logistik in den kommenden Monaten an unseren Hauptsitz verlagern.“

Betroffen sind 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Der Weg zu dieser Entscheidung war und ist auch weiterhin von vielen trüben Gedanken geprägt. Wir bedauern die Notwendigkeit und Alternativlosigkeit dieser Entscheidung und fühlen mit allen betroffenen Mitarbeitern“, so die Geschäftsführer.

Für das Unternehmen aquatherm bedeute dieser Schritt zusammengefasst eine nachhaltige Verbesserung. Die vorhandenen und in den letzten Jahren professionell weiterentwickelten Kapazitäten in Attendorn können effizienter genutzt werden. „So werden wir bei weiterhin gleichbleibend hoher Qualität und Verlässlichkeit zentralisiert an einem Standort unsere Wettbewerbsfähigkeit und somit auch die Attraktivität und Sicherheit der Arbeitsplätze in Attendorn weiter stärken.“

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