Energie aus Hackschnitzeln

Nachhaltige Bierproduktion beim Carlsberg Brauereikonzern

Null CO2-Ausstoß und Nutzung 100 % erneuerbarer Energien: Das will die Carlsberg-Gruppe, der viertgrößte Brauereikonzern der Welt mit Sitz in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Ein erster Schritt dorthin ist die Installation der konzernweit ersten Biomasse-Dampfkesselanlage in der Brauerei Carlsberg Serbia d.o.o in Čelarevo. Dafür investierte die Carlsberg-Gruppe mehrere Millionen Euro in die neue mit Hackschnitzeln betriebene Energiezentrale.
1105
Die Heizzentrale der Carlsberg-Brauerei in Čelarevo Bild: Viessmann
Die Heizzentrale der Carlsberg-Brauerei in Čelarevo Bild: Viessmann

Zehn Prozent Energieeinsparung

„Carlsberg Serbia verbraucht jetzt durchschnittlich 10 % weniger Energie in der Bierherstellung als vorher, spart CO2 und schont Ressourcen. Denn die Dampfkesselanlage, die wir in der Brauerei in Čelarevo installiert haben, wird ausschließlich mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz befeuert, hier kommen Hackschnitzel und Alt-Paletten zum Einsatz“, erklärt Patrik Scheiber, Produktmanager bei der Viessmann Holzfeuerungsanlagen GmbH, einer Tochtergesellschaft der Viessmann Industrial Solutions.

Weiterlesen mit MGT-Digital

Um den kompletten Artikel zu lesen benötigen Sie MGT-Digital oder MGT-Complete. Mehr Informationen zu unseren Produkten »

 

Falls Sie Fragen zu unseren Produkten oder Ihrem Bezugsstatus haben, können Sie unseren Leserservice kontaktieren »

Sabrina Deininger

Sabrina Deininger

· Artikel im Heft ·

Nachhaltige Bierproduktion beim Carlsberg Brauereikonzern
Seite 49 bis 51
10.11.2025
Denkmalschutz
Auf dem Weg zur Klimaneutralität werden Heizzentralen und Wärmenetze, sofern im Auftrag des Bundeslandes Baden-Württemberg betrieben, schrittweise umgestellt, um den Anteil regenerativer Energieträger...
20.05.2026
Vorbeugender Brandschutz 2026 - Editorial
17.02.2026
Geschosswohnungsbau
Wohnungsknappheit beseitigen und Klimaziele zeitnah erreichen? Durch innovative Modulbauweise, nachhaltige Materialien und energieeffiziente Technologien geht beides. Ein Großbauprojekt in Künzelsau...
30.03.2026
03/26 Editorial
16.12.2025
Enge Projektfristen, Zuzüge ins Stadtgebiet und unerwartete Raumausfälle in Schulen stellen Städte und Kommunen regelmäßig vor Herausforderungen. Die Stadt Mönchengladbach hat darauf vor Kurzem mit...
09.03.2026
Regionale Energiequelle mit Zukunft
Die Wärmewende bis 2045 wird nur mit einer Kombination aus Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und Abwärmenutzung etwa aus der Industrie möglich. Dies wurde auch vom Bundesministerium für...