Effizienzhaus Plus in Berlin ab Oktober 2017 wieder eröffnet

Im Oktober 2017 wird das erste bundeseigene Effizienzhaus Plus in der Fasanenstraße 87a in Berlin-Charlottenburg wieder eröffnet. Das Projekt findet im Rahmen des Informations- und Kompetenzzentrum für zukunftsgerechtes Bauen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) statt.

Das Effizienzhaus Plus (Bild: Zebau)
Das Effizienzhaus Plus (Bild: Zebau)

Das Effizienzhaus Plus soll für hoch effizientes, modernes Wohnen mit Elektromobilität stehen. Im Herbst können Besucher das Haus wieder besichtigen, sich informieren und an Events teilnehmen. Beauftragt mit der Konzeption und Verwaltung des Hauses ist die Zebau GmbH aus Hamburg. Die Intention des Projekts ist es, die 130 Quadratmeter große Fläche des Hauses für Vorträge, Workshops, Seminare und Ausstellungen zum zukunftsgerechten Bauen sowie für innovative Mobilitäts- und Energieversorgungskonzepte zur Verfügung zu stellen. Die Forschungsinitiative Zukunft Bau des BMUB findet im Modellhaus ebenfalls statt. Jeden Donnerstag und Samstag steht das Haus Besuchern zur Besichtigung offen. An weiteren Tagen finden Führungen und Vorträge statt.   

„Als Netzwerkstelle und Energieagentur, die klimaneutrales und energieeffizientes Bauen und Modernisieren im Fokus hat, finden wir den öffentlichen Zugang zu diesem hochenergieeffizienten Gebäude besonders wichtig. In diesem zukunftsweisenden Haus können Besucher exemplarisch sehen, wie sich umweltfreundliches Bauen mit Smart-Home-Komponenten und umweltfreundlicher Mobilität kombinieren lässt. Zugleich dient der Ort zukünftig als Anlaufpunkt und Plattform, um sich über zukunftsgerechtes Bauen auszutauschen und neue Lösungen für die Zukunft zu entwickeln“, erklärt Peter-M. Friemert, Geschäftsführer der ZEBAU GmbH. Das Gebäude ist so konzipiert, dass es mehr Strom produziert als es selbst verbraucht. Über die Ladesäule im Eingangsbereich des Hauses wird die überschüssige Energie Elektrofahrzeugen zur Verfügung gestellt. Das Haus ist mit hochgedämmter Hülle, Wärmepumpe und dünnschichtigen Photovoltaikmodulen ausgestattet. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) und das Berliner Institut für Sozialforschung haben im Gebäude bereits messtechnische und sozialwissenschaftliche Forschungen durchgeführt. Seit Februar 2012 wohnten außerdem zwei vierköpfige Familien im Modellhaus.

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