DWV-Positionspapier zur Nationalen Strategie Wasserstoff
Auf der Stakeholder-Konferenz zur Nationalen Strategie Wasserstoff (NSW) mit über 700 Teilnehmern aus Wirtschaft und Wissenschaft wurde Anfang November 2019 das Zeitalter der Wasserstoffwirtschaft eingeleitet.
Auf dem Parlamentarischen Abend des Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbands in 2018 bekannte sich Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi), offiziell zu dem Vorhaben der Politik, eine Wasserstoffstrategie zu erarbeiten. Der DWV begrüßt nun die Absicht der Bundesregierung, eine verbindliche, nachhaltige und Investitionssicherheit schaffende NSW zu entwickeln.
Voraussetzungen für einen Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft schaffen
Auf der Stakeholder-Konferenz überreichte der DWV-Vorstandsvorsitzende Werner Diwald das Positionspapier dem parlamentarischen Staatssekretär Thomas Bareiß sowie dem Staatssekretär Andreas Feicht. Die Bundesregierung muss mit einer ambitionierten und wirtschaftsorientierten nationalen Wasserstoffstrategie oder vielmehr mit einer Wasserstoff-Industriestrategie die erforderlichen Rahmenbedingungen für die Ansiedlung der Produktion von Anlagen, aber auch für die marktwirtschaftliche heimische Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff oder daraus produzierter Güter, schaffen.
„Wichtig bei der Entwicklung und Umsetzung der Strategie ist es jedoch, nicht nur den Energieträger Wasserstoff zu adressieren, sondern auch die damit verbundenen enormen Chancen für die Industrie und Wirtschaft“, so Werner Diwald. Die Chance für eine stabile langfristige Entwicklung kann nur erfolgreich genutzt werden, wenn die Bundesregierung diese mit konkreten Maßnahmen, die mit verbindlichen quantitativen sowie zeitlichen Zielen für die künftige Wasserstoffnutzung in den unterschiedlichen Branchen versehen sind, industriepolitisch gestaltet.














