Die Energiezentrale erzeugt per Kraft-Wärme-Kopplung zugleich Wärme und Strom. Dadurch erreicht sie einen Gesamtwirkungsgrad von bis zu 85 % und einen elektrischen Spitzenwirkungsgrad von bis zu 45 % bei der Stromerzeugung. Für Hauseigentümer bedeutet das eine Energiekostensenkung von bis zu 1.300 € jährlich, durch die eigene Stromproduktion werden sie darüber hinaus unabhängiger von der öffentlichen Stromversorgung und gegenüber Preissteigerungen. Erst wenn keine Abnahme des Stroms im Haus erfolgt, wird die überschüssige Energie ins öffentliche Netz eingespeist und staatlich garantiert vergütet.
Herzstück der Energiezentrale ist eine keramische Festoxid-Brennstoffzelle (Solid Oxide Fuel Cell, SOFC), die bei etwa 700 °C arbeitet. Diese gehört zu den so genannten Hochtemperatur-Brennstoffzellen, deren Vorteil ein sehr hoher elektrischer Wirkungsgrad sowie ein relativ einfacher integrierter Reformierungsprozess ist. Darunter ist die Aufbereitung von Wasserstoff aus dem Erdgas zu verstehen. Ins Gehäuse integriert sind zudem ein Buderus Gas-Brennwert-Hybridgerät Logamax plus GBH172 mit 14 oder 24 kW Nennleistung, ein 75 l-Warmwasserspeicher und ein 135 l-Pufferspeicher. Das Gas-Brennwertgerät kommt über ein integriertes Mischventil nur bei Bedarfsspitzen zum Einsatz – zum Beispiel, wenn kurzfristig eine größere Menge warmes Wasser benötigt wird. Alle Komponenten der Logapower FC10 sind modular aufgebaut und vormontiert.
Das kompakte System bietet sich dank der geringen Aufstellfläche außer für Neubauten insbesondere auch zur Heizungsmodernisierung in Bestandsgebäuden an. Die Energiezentrale ist wie gewohnt mit dem Regelsystem Logamatic EMS plus und der Möglichkeit zur Steuerung per Smartphone oder Tablet ausgestattet.














