Studie

Hybrid heizen in Kirchen

Eine moderate Absenkung der Raumtemperatur, intermittierender statt durchgängiger Betrieb der bestehenden Heizung und körpernahe Wärme durch Sitzheizkissen während der Gottesdienste und anderer Veranstaltungen können Energiekosten und CO2-Emissionen reduzieren und trotzdem Behaglichkeit bieten. Zugleich werden Orgel, Kunstwerke und Bausubstanz geschützt. Das ist das Ergebnis einer Studie der TU Dresden vom Februar.

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Die Kirche St. Walburga im Erzbistum Köln lieferte als charakteristische Beispielkirche reale Messdaten für die numerischen Simulationen. Bild: Theod. Mahr Söhne
Die Kirche St. Walburga im Erzbistum Köln lieferte als charakteristische Beispielkirche reale Messdaten für die numerischen Simulationen. Bild: Theod. Mahr Söhne

Hohe Energiekosten und die Anforderungen aus Klimaschutzzielen von Bistümern und Landeskirchen zwingen Kirchengemeinden, auf neue und effizientere Heizsysteme umzurüsten oder bestehende Heizungen mit neuen Lösungsansätzen zu erweitern. Dabei soll die Anlagentechnik möglichst kostengünstig geändert, erweitert oder erneuert werden. Eine neue Heizung kann teuer werden, deshalb wurde in der Studie ein bestehendes Heizsystem zugrunde gelegt. Als Basisheizung stellt sie die Grundtemperierung in der Kirche sicher. Für den persönlichen thermischen Komfort während der Veranstaltungen wird die Basisheizung mit elektrisch betriebenen Sitzheizkissen kombiniert.

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Ina Röpcke

Ina Röpcke

· Artikel im Heft ·

Hybrid heizen in Kirchen
Seite 26 bis 29
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