Die Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim saniert 29 Apartments
Die WBI, eine 100-prozentige Tochter der Stadt Ingelheim am Rhein, bietet rund 1.700 Menschen ein Zuhause. Im Mai 2025 kamen neue Mieter dazu, als die renovierten Wohnungen bezugsfertig waren.
„Es ist ein besonderes Bauvorhaben, weil es Neubau und Bestand verbindet. Insgesamt geht es um 72 Wohneinheiten. Davon werden 29 Wohneinheiten gemäß unserer neuen Roadmap energetisch saniert. In den Sanitärräumen haben wir uns für die industriell vorgefertigten Installationswände von TECEsystem entschieden“, erklärt Burak Baser von der WBI.
Sicherheit bei Sanierungsprojekt
Vorgefertigte Baugruppen sichern von Anfang an den kontinuierlichen Baufortschritt, minimieren den Koordinationsaufwand und vereinfachen die Arbeit auf der Baustelle. Früher bauten Installateure und Trockenbauer in engen Bädern Installationswände und -schächte aus vielen Einzelteilen zusammen. Heute kommen die Installationswände als modulare Konstruktion zum richtigen Zeitpunkt komplett vorgefertigt ab Werk auf die Baustelle. Zeitaufwändige Montageschritte entfallen. Zeitersparnis auf der Baustelle und die Reduzierung von Fehlern sind dabei entscheidende Faktoren beim Innenausbau. Am Ende profitieren davon alle: Der Bauherr, weil er zügiger in die Vermietung gehen kann. Der Planer, weil der Planungs-, Ausschreibungs- und Ausführungsprozess optimiert wird. Der ausführende Handwerksbetrieb, der die Gewährleistung für die vorgefertigte Installationswand mit allen Einbauten an den Systemhersteller abtreten und auf der Baustelle bei der Montage deutlich effizienter arbeiten kann.
Bautafel
Auf Empfehlung des Planers
„Der Planer hat das Thema TECEsystem schon früh schlüssig in das Projekt eingebracht. Der Kontakt zu Tece ist in Leistungsphase 3 entstanden. Wir hatten zwar schon Erfahrung mit serieller Sanierung, aber nicht mit der Nutzung industriell vorgefertigter Installationswände“, erklärt Burak Baser. Aufgrund der Vielzahl gleicher Grundrisse in den Sanitärräumen empfahl Planer Tomé Rodrigues, Inhaber des rbp Rodrigues Planungsbüro TGA, TECEsystem. „Wir haben der WBI, die damit noch keine Erfahrungen gemacht hatte, TECEsystem vorgeschlagen. Um Zeit zu gewinnen, die Schnittstelle klar zu gestalten und Sicherheit zu haben. Der zeitliche Vorteil ist der wesentliche Faktor“, sagt Rodrigues.
Optimierung auch in der Ausschreibung
Modulares Bauen optimiert auch für die Planenden die Arbeit, etwa bei der Erstellung des Leistungsverzeichnisses: „Viele kleine Bauteile, von Wandscheiben über Wohnungswasserzähler bis zu den Brandschutzmanschetten, werden nicht mehr einzeln separat ausgeschrieben, sondern sind Teil einer fertigen Position, nämlich des einzelnen Registers des Herstellers, das in der Planungsphase gemeinsam kreiert wird. Die im Rahmen der Planung ausgearbeitete Position sorgt im Ergebnis dann auch für eine nachtragsfreie Ausführung“, erklärt Tomé Rodrigues.
Die Ausführungsplanung mit Rohrnetzberechnung übermittelte das rbp Rodrigues Planungsbüro TGA an Tece. Hier werden damit nach Beauftragung die Fertigungszeichnungen der einzelnen Installationswände mit den entsprechenden Rohrdimensionen erstellt. Vor der finalen Konstruktion überprüfen Anwendungstechniker vor Ort alle relevanten Maße und Details und besichtigen die Anlieferungs- und Entladeverhältnisse. In enger Zusammenarbeit mit dem ausführenden Unternehmen und dem Planungsbüro erfolgt eine letzte Prüfung und Freigabe der Fertigungszeichnungen. So werden etwaige Fehler rechtzeitig vor der Fertigung erkannt. Burak Baser fasst das so zusammen: „Die Effizienz ist unschlagbar gut. Die Zusammenarbeit mit Tece lief von Beginn an hervorragend und in enger Abstimmung. Ich bin begeistert von dem Produkt.“
Sprung auf die Baustelle
Die TECEsystem-Installationswände bieten Sicherheit, weil sie ab Werk direkt just-in-time auf die Baustelle kommen. Sie sind komplett verrohrt, geprüft und müssen dort nur noch ausgerichtet und verschraubt werden. Zum Einsatz kamen in Ingelheim Schächte mit halbhoher Vorwand. Zwei Monteure trugen die Wände an ihren Bestimmungsort in den jeweiligen Gebäuden, richteten sie aus und montierten sie. „In konventioneller Bauweise hätten wir die Manpower mindestens verdoppeln müssen“, schätzt Burak Baser. „An der Stelle ist das ein wesentlicher Vorteil in der Sanierung: Wenn alles so gut geplant ist wie mit Tece, dann sind wir in zwei, drei Tagen fertig“, beschreibt Planer Rodrigues. „Das dauert sonst zwei, drei Wochen.“

In Zeiten von Fachkräftemangel reduziert sich so der Einsatz von Fachpersonal, es gibt viel weniger Fehler und somit auch weniger Risiko bezüglich Mängeln und Bauverzug als in konventioneller Bauweise. Burak Baser war schnell überzeugt: „Man konnte bei der ersten Lieferung sofort erkennen, wie schnell das geht. Die ersten Installationswände kamen zum Richtfest und zwei Tage später war die Rohinstallation schon fertig. Eine so effiziente Umsetzung ist bemerkenswert. Das spricht für das serielle Sanieren“, fasst er zusammen.

Gute Erfahrungen überzeugen
Rodrigues plant bereits seit vielen Jahren immer dann mit TECEsystem, wenn es sich anbietet. „Wir haben mit den TECE-Registern sehr gute Erfahrungen gemacht, in Frankfurt beispielweise mit einer großen Wohnungsbaugesellschaft,“ sagt er. Und Burak Baser? „Es spricht nichts dagegen, vorgefertigte Baugruppen künftig wieder zu nutzen. Serielles Sanieren ist nicht nur für den Altbau eine hervorragende Lösung – auch im Neubau sehe ich großes Potenzial. Der Wohnungsmarkt ist so angespannt – da freuen wir uns, wenn wir mit solch einem System schneller ans Ziel kommen und Wohnraum schaffen können.“
Eine Information der Tece SE, Emsdetten
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