17. Forum Wärmepumpe am 27. und 28. November 2019 in Berlin
Über die Wärmewende wird derzeit viel gesprochen, doch zu wenig getan. 2018 waren weniger als 15 Prozent der verkauften Heizungsanlagen erneuerbar. Zum Vergleich: Vor 10 Jahren waren es 16 Prozent. Die Energiewende im Wärmemarkt findet praktisch nicht statt - dabei werden entsprechende Lösungen immer effizienter und bekannter.
Die Wärmepumpe konnte in den letzten Jahren Rekordabsätze verzeichnen, doch sind diese Zahlen nach wie vor stark abhängig von der Neubautätigkeit in Deutschland. Das Handwerk ist auf den massiven Zubau erneuerbarer Heizungssysteme wie der Wärmepumpe nur unzureichend vorbereitet.
Die Wärmewende scheitert derzeit nicht an der technischen Umsetzbarkeit, auch nicht am Willen der Bevölkerung. Sie scheitert an einer nach wie vor ungleichen Steuer- und Abgabenlast bei Energieträgern im Wärmemarkt sowie veralteten Ausbildungskonzepten und -materialien im Handwerk.
Das 17. Forum Wärmepumpe möchte diese Hindernisse mit Politik und Wissenschaft diskutieren sowie Lösungsansätze und Chancen zeigen. Erwartet werden über 200 Teilnehmer aus allen Bereichen der Wärmepumpenbranche. Seien auch Sie dabei.
Themen im Überblick:
- Politische Rahmenbedingungen: Energiepreise, GEG, Förderung, Klimaschutzgesetz
- Barrieren abbauen, Chancen nutzen
- Wissenschaft: Notwendigkeit und Umsetzbarkeit der Wärmewende. Zukunft des Wärmemarktes
- Entwicklung des Wärmepumpenmarktes
- Energiewende im Spannungsfeld von Technik und Gesellschaft
- Status Handwerk: Fachkräftemangel, Qualifizierung, Ausbildung
Den aktuellen Stand des Programms finden Sie hier.














