Nichtwohnbau bleibt wichtigster Investitionsmarkt
Die Analyse zeigt: Der Markt befindet sich weiterhin in einer Übergangsphase. Während sich der großvolumige Wohnbau auf eher niedrigem Niveau erholt, bieten sich im Nichtwohnbau Chancen in einzelnen Marktsegmenten - insbesondere im öffentlichen Bau. Maßnahmen im Gebäudebestand werden weiterhin konstant nachgefragt.
TGA-Fachbetriebe sehen für 2027 eher positiv in die wirtschaftliche Zukunft, der Fachkräftemangel bleibt jedoch eine Herausforderung.
Gemessen an den erstellten Flächen dominiert der Nichtwohnbau den deutschen Hochbau deutlich. Die Bauinvestitionen im deutschen Nichtwohnbau (Neubau und Bestand) beliefen sich 2025 auf 78,9 Mrd. Euro. Im großvolumigen Wohnbau lag das Investitionsvolumen dagegen bei 10,8 Mrd. Euro. Für die Jahre 2026 und 2027 werden steigende Investitionen im Wohnbau prognostiziert, während sich die Investitionen im Nichtwohnbau voraussichtlich rückläufig entwickeln werden.
Das Branchenbarometer zeigt zudem, dass rund zwei Drittel der Bauinvestitionen im Jahr 2026 auf den Gebäudebestand entfielen. Hier waren die Investitionen im Nichtwohnbau mehr als sechsmal so hoch wie im großvolumigen Wohnbau. Eine wesentliche Rolle spielten dabei die Wartung und Instandhaltung technischer Anlagen.
Markttreiber energetische Sanierung
Rund 2,2 Mio. Nichtwohngebäude in Deutschland müssen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz überprüft und bei Bedarf energetisch ertüchtigt werden, um bis zum Jahr 2045 Klimaneutralität zu erreichen. Diese Gebäude stehen daher besonders im Fokus energetischer Sanierungsmaßnahmen und eröffnen den TGA-Fachbetrieben ein erhebliches Marktpotenzial. Für 2027 wird prognostiziert, dass Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an Bedeutung gewinnen.
Im großvolumigen Wohnbau dürfte sich hingegen insbesondere der Neubau positiv entwickeln.















