Aktuelle Forschungsergebnisse, technische Lösungen und politische Rahmenbedingungen für eine gesunde Innenraumluft standen im Mittelpunkt eines Treffens des Netzwerks D-A-CH-Komfortlüftung. 33 Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen am 30. September und 1. Oktober 2026 an der Technischen Hochschule Rosenheim zusammen. In einer gemeinsamen Resolution fordern sie, Raumklima und Innenraumluftqualität als verbindlichen Bestandteil in Bauvorschriften und Förderprogrammen zu verankern.
Das vielfältige Programm umfasste unter anderem den Austausch über die Lüftungs- und Energieeffizienz unterschiedlicher Systeme. Auch der Hitzeschutz, das Thema dieses Sommers, wurde diskutiert. Auf der Agenda standen zudem Berichte über gesetzliche und normative Entwicklungen im Bereich der Gebäudebilanzierung in den drei Ländern sowie auf europäischer Ebene. Die Fragestellungen reichten von wirksamen Lösungen zur Verbesserung der Raumluftqualität sowie möglichen Bewertungsschemata über Forschungsprojekte und Nachhaltigkeitsbilanzen bis zu Marktdaten und deren Analyse. Darüber hinaus stand die Besichtigung von Labors der Technischen Hochschule Rosenheim auf dem Programm.
Gemeinsame Resolution für gesunde Innenraumluft
Gute Raumluft darf weder vom Zufall noch vom Nutzerverhalten abhängen, denn sie ist Voraussetzung für Gesundheit, Lernfähigkeit und Wohlbefinden. Von schlechter Raumklimaqualität und Innenraumluft sind alle Menschen betroffen. Deshalb fordern die Teilnehmenden des D-A-CH-Netzwerktreffens zur Komfortlüftung in einer gemeinsamen Resolution, Raumklima- und Innenraumluftqualität als verbindlichen Bestandteil von Bauvorschriften und Förderprogrammen festzuschreiben.
Die gemeinsame Resolution zum kostenlosen Download finden Sie hier.














