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VDMA Podcast zur CSRD

Aufgrund der Corporate Social Responsibility Directive (CSRD) der EU müssen ab 2025 rund 15.000 deutsche Unternehmen jährlich ihre Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit dokumentieren.

Quelle: VDMA / shutterstock
Quelle: VDMA / shutterstock

Vom kommenden Jahr an müssen alle Betriebe mit 250 Mitarbeitenden, 40 Mio. Euro Umsatz oder 20 Mio. Euro Bilanzsumme einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen. Das erfordert eine gute Planung und Organisation, mit der jetzt begonnen werden sollte.

Noch spielen Nachhaltigkeitsberichte im industriellen Mittelstand keine große Rolle, es sind erst wenige hundert Firmen, die dieser Berichtspflicht unterworfen sind. Doch mit dem Geschäftsjahr 2025 müssen eine ganze Reihe deutscher Unternehmen tief in ihre betrieblichen Prozesse eintauchen, erläutert Judith Herzog-Kuballa, VDMA-Nachhaltigkeitsexpertin, in der neuen Folge des Industrie Podcast des VDMA: „CSRD und die Folgen – Nachhaltigkeit wird dokumentiert“.

Gemäß den EU-Vorgaben müssen die Inhalte dieser Reports anhand einheitlicher Standards abgearbeitet werden: von der übergreifenden Beschreibung der Unternehmensprozesse in Sachen Nachhaltigkeit bis hin zu Detailfragen wie Kreislaufwirtschaft, Biodiversität oder auch Personalfragen. Daraus ergeben sich eine Vielzahl sogenannter Datenpunkte, die beschrieben werden müssen.

„Viele dieser Datenpunkte werden in den Unternehmen aber noch gar nicht erhoben, deshalb sollten die Firmen sich ab sofort damit auseinandersetzen“, sagt Herzog-Kuballa.

Ein neues Reporting aufzusetzen macht zunächst wenig Freude, zumal es auf das weiterlaufende operative Geschäft aufsetzt, ergänzt Kimberley ten Broeke, Head of Corporate Social Responsibility des Bocholter Getriebespezialisten Flender. Umso wichtiger ist die tatkräftige Unterstützung durch das Top-Management und am besten eine klare Nachhaltigkeitsstrategie, die sich mit den Berichten dokumentieren lässt. Der Vorteil dieser Arbeit: Eine erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategie kann die Motivation der Belegschaft spürbar erhöhen.

„Man merkt schon, dass die Kolleginnen und Kollegen stolz darauf sind, zu unserem Erfolg beigetragen zu haben“, sagt ten Broeke anlässlich der jüngsten Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie Maschinenbau an Flender.

Der Industrie Podcast des VDMA ist auf Spotify, Apple Podcast sowie Podigee verfügbar.

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