Aktuelle Entwicklungen der BIM-Methode in der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA)

Visualisierung BIM in der TGA. Quelle: BDH
Visualisierung BIM in der TGA. Quelle: BDH
Termindaten
Kategorie
Online-Seminar
Datum
28.09.2022
Ort
online

BDH und VDMA informieren in 2 gemeinsamen Online-Seminaren über aktuelle Entwicklungen, gemeinsame Arbeiten und künftige Anwendungsmöglichkeiten von BIM in der TGA.

BIM betrachtet den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes von der Planung, über die Erstellung und den Betrieb bis hin zum Rückbau. Die technische Gebäudeausrüstung spielt dabei eine Kernrolle.

Aktuell ist die Baubranche eine der am wenigsten digitalisierten Branchen in Deutschland. Daher verstärken der BDH und der VDMA ihre Aktivitäten, um die BIM-Methodik, insbesondere für die TGA, voranzutreiben.

Die einheitliche Anwendung von Open-BIM über die nationale Schnittstelle VDI 3805 „Elektronischer Produktdatenaustausch in der TGA“ wird dabei zunehmend zum Standard.

Der VDMA im Bereich der Gebäudeautomation, der Elektrotechnik sowie der Armaturen und der BDH im Bereich der Heiz- und Lüftungstechnik haben die dafür notwendigen normativen Grundlagen geschaffen. Dies wird auch von der Bundesregierung so gesehen, die mit dem "Masterplan BIM für Bundesbauten" die Nutzung von BIM ab 2023 vorschreibt.

Zukünftig wird der nationale Standard der VDI 3805 durch die in Bearbeitung befindliche EN ISO 16757 „Datenstrukturen für elektronische Produktkataloge der Technischen Gebäudeausrüstung“ abgelöst.

Vor diesem Hintergrund laden BDH und VDMA Planer und Architekten zum Informationsaustausch ein:

Termine:

28. September 2022 und 9. November 2022, jeweils von 16:00-17:30 Uhr

Anmeldung über https://www.bdh-industrie.de/bim

In den Webinaren wird unter anderem der aktuelle Stand der Normung beschrieben. Zudem berichten Referenten von Praxisbeispielen. Darüber hinaus wird die zukünftige internationale Ausrichtung hinsichtlich BIM skizziert und der Prozess der Umstellung von der VDI 3805 auf die EN ISO 16757 erläutert.

„Die BIM-Methode bietet viele Vorteile, wie zum Beispiel eine hohe Qualität, Aktualität und Transparenz von Projektinformationen. Dies führt zu einer größeren Sicherheit bezüglich Kosten, Terminen und Nachhaltigkeit in der Abwicklung und somit zu einer höheren Planungssicherheit“, erklärt Ralf Kiryk, BIM-Projektleiter im BDH.

Der so genannte Open-BIM-Ansatz ermöglicht über entsprechende Software den Im- und Export von Daten nach einem im Projekt vereinbarten, offenen Informationsmodell. Dabei kann Software von unterschiedlichen Herstellern eingesetzt werden. Durch die Normierungsarbeit, inklusive Mapping zu bestehenden Formaten, wie z.B. ECLASS, muss nur noch ein Datenformat aufbereitet und gepflegt werden. Dadurch wird der Aufwand für Datenbereitstellung und Konvertierungen in spezielle Formate für eine Vielzahl von Zielsystemen minimiert.

"Die Digitalisierung der Planungs- und Bauprozesse gemäß der BIM Methode adressiert den Mangel an Fachkräften und die steigende Komplexität der Bauwerke. BIM stellt zugleich eine bessere Kommunikation von Planern, Ausführenden und Betreibern her“, erklärt Thomas Müller, stellv. Geschäftsführer des Fachverbandes AMG im VDMA.

Veranstalter
Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH)
Frankfurter Straße 720-726
51145 Köln
Telefon
02203/9359320
25.02.2027 - 26.02.2027
Offenburg
11.01.2027 - 15.01.2027
München
11.11.2026 - 26.11.2026
5 Termine, 5 Städte: Regensburg, Dortmund, Böblingen, Hamburg, Berlin
24.11.2026
Berlin
24.11.2026
Online, 09:00 bis 13:00 Uhr
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