Das Flachdach passt nun auf sich selbst auf
Der neue digitale Varuna Regenwächter macht Flachdächer intelligenter. Bei Starkregen oder Abflussproblemen meldet er unerwünschten Wasseranstau direkt auf das Smartphone – ehe Abdichtung und Statik des Gebäudes zu stark belastet werden.
Der neue digitale Hydrosensor von Varuna schläft nie, er kontrolliert Tag und Nacht. Unerwünschten Wassereintritt meldet er sofort per E-Mail oder SMS und schafft so Sicherheit für Dachschichtenpakete.
Regenwächter als „Digitaler Zollstock“
„In einem wetterfesten Edelstahl-Kubus befindet sich eine Art ‚digitaler Zollstock‘, der den Wasserstand auf dem Dach misst“, erklärt Produktmanager Christian Behr das System des neuen Varuna Regenwächters. Das nur 26,5 cm hohe Gehäuse wird windsogfest mit Gewichten auf dem Dach fixiert, ohne die Dachhaut zu verletzen. Übersteigt der Wasserstand einen individuell festgelegten Grenzwert, beispielsweise weil Laubansammlungen den Kiesfang des Gullys verstopfen oder ein Starkregenereignis einen Wasseranstau auf dem Dach verursacht, sendet der digitale Regenwächter einen Alarm.“
Mittels integriertem Sendemodul und SIM-Karte werden die Daten per Mobilfunk (NB-IoT) in die Varuna Cloud geschickt. Das Varuna Dashboard, dessen Arbeitsoberfläche wie eine Befehlszentrale funktioniert, wird über den Browser aufgerufen. Hier lassen sich alle Einstellungen einsehen, kontrollieren und Alarmgrenzen anlegen. Man kann u. a. die Anstauhöhen definieren, den Akkustand sehen und die Temperatur im Gehäuse kontrollieren. Wird einer der Schwellenwerte überschritten, bekommt der Kunde eine Nachricht per SMS oder E-Mail.
24/7-Überwachung aus der Ferne
Der digitale Regenwächter ist nicht nur für Dachdecker interessant, sondern auch für Gebäudebesitzer und Facility Manager. Dachbegehungen vor Ort können seltener, aber dafür gezielter stattfinden. Alle wichtigen Informationen werden auf dem Monitor zusammengefasst. Grafiken, Diagramme und Statistiken erleichtern den schnellen Überblick. Ein grünes Icon signalisiert, dass die Station arbeitet und überwachungstechnisch alles im grünen Bereich ist.
Keine halben Sachen
Der neue Varuna Regenwächter arbeitet nachhaltig und energieautark. Die Ausstattung mit Photovoltaik-Modulen erspart eine Leitungsverlegung auf das Dach, den Einsatz und das Wechseln von Batterien. Die leistungsstarke Solarzelle mit Akku sichert die Stromversorgung – auch dann, wenn die Sonne wochenlang nicht scheinen will.
Hydrosensor spürt den steten Tropfen auf
Wasser sucht sich immer seinen Weg. Dringt es unbemerkt ein, wird es zum stillen Zerstörer. Undichte Anschlüsse, Restfeuchte nach Sanierungen oder Mikroleckagen führen zu Schimmel, durchfeuchteten Wärmedämmungen, Energieverlusten und hohen Sanierungskosten. Der Hydrosensor erkennt solche Risiken frühzeitig, ehe sie teure Folgeschäden verursachen. Das zahlt sich auch bei Versicherung und Gewährleistung aus.

Oben und unten auf dem Posten – Feuchte-Detektiv unter der Dämmung
Der digitale Hydrosensor wird bei Neubau oder Sanierung platziert. Sein robustes, wetterfestes Gehäuse sitzt oben auf dem Flachdach, aber sein Feuchtesensor arbeitet direkt auf der Dampfsperre. Dies erfordert einen Zugang durch das Dachschichtenpaket. „Damit es dort nicht zu Sicherheitslücken kommen kann, empfiehlt sich der Einsatz des SitaVent Revision, der durch den Hydrosensor quasi digitalisiert wird“, sagt Dr. Susanne Kasparek vom Sita Produktmanagement. Das kompakte, fest verschraubte Gehäuse des Dachlüfters dient als Homebase für den Hydrosensor. Es fügt sich elegant in den Dachaufbau ein und eröffnet den einfachen Zugang bei Wartung oder Austausch. Für den Fall, dass der Hydrosensor nur temporär genutzt werden soll, kann der SitaVent Revision später auch zur manuellen Kontrolle eingesetzt werden.

Digitale Fernüberwachung
Der Hydrosensor sendet über das integrierte NB-IoT-Modul seine Daten direkt in die Varuna Cloud. Im Varuna Dashboard auf dem PC, Tablet oder Smartphone haben User alles komfortabel im Blick: Status des Sensors, Temperatur, Akkustand und – besonders wichtig – eventuelle Feuchtigkeit. Detektiert der Sensor Feuchtigkeit, sendet er in Echtzeit eine Warnung per E-Mail oder SMS. Dank dieser Früherkennung lassen sich Leckagen zeitiger entdecken, gezielter orten und schneller beheben. Das gibt Sicherheit aus der Ferne, reduziert Inspektions- und Sanierungsaufwand sowie Folgekosten.
Ausgestattet mit einem PV-Modul und einem hitzebeständigen Akku (bis 80 °C), arbeitet der Hydrosensor energieautark, was Batteriewechsel und Übertragungsunterbrechungen erspart. Niemand muss mehr nach Leckagen auf dem Dach schauen.
Mieten statt kaufen
Im transparenten Mietmodell bleiben die Geräte Eigentum von Varuna. Das Komplettpaket aus Gerät und Software und Support wird im Abonnement gebucht. Die Abrechnung erfolgt jährlich im Voraus. Am Ende der Laufzeit kann der Kunde oder die Kundin entscheiden, ob der Service verlängert werden soll oder das Gerät zurückgeht.
So bleibt der Aufwand gering und die Kalkulation planbar.
Fazit
Prozesse werden digitaler und Wetterphänomene zunehmend heftiger. Statt Insellösungen wird durch Varuna eine allumfassende Lösung geboten. Die digitale Ertüchtigung des Flachdachs mit dem Varuna Regenwächter und/oder dem Hydrosensor bietet neue Möglichkeiten effektiven Monitorings.
Eine Information der Sita Bauelemente GmbH, Rheda-Wiedenbrück
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