Bürgerprojekt

Mit SmartHome-Technik CO2-Emissionen reduzieren

Mit SmartHome Technik lassen sich die CO2-Emissionen von Wohngebäuden nachweislich* um 20% bis 35% senken. Die SmartHome Initiative Deutschland e.V. startet zur IFA 2020 das „Bürger-CO2-Projekt“.

Quelle: SmartHome TV
Quelle: SmartHome TV

Ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland werden von Wohngebäuden erzeugt – vor allem durch den Bereich Heizen. Natürlich möchte jeder es im Winter warm haben, und das ist grundsätzlich auch in Ordnung. Problematisch sind Effekte wie „zum Fenster raus heizen“ oder heizen, obwohl niemand zuhause ist. Wir vergeuden trotz guter Dämmung so enorme Mengen Heizenergie.

Anstatt auf politische Maßnahmen zu warten, ist es an der Zeit, dass jeder Einzelne Verantwortung übernimmt und mit den Möglichkeiten, die jeder bereits problemlos ergreifen kann, seinen Teil dazu beiträgt, den Planeten zu schonen. Einfache und günstige Smart Home Technik kann helfen. Sie vermeidet das „Heizen zum Fenster hinaus“ und sorgt dafür, dass ein Raum immer nur dann warm ist, wenn dort jemand ist, der die Wärme auch genießen kann. Wenn niemand zuhause ist, muss ein Raum oder eine Wohnung auch nicht vollständig geheizt werden. SmartHome Technik übernimmt folgende Aufgaben:

1. Sensoren erkennen, ob Fenster geöffnet, auf Kipp oder geschlossen sind.

2. Smarte Heizkörperventile reagieren auf Funkbefehle und „drehen“ den Heizkörper dann zu, wenn das Fenster darüber/in der Nähe nicht geschlossen ist.

3. Eine Heizagenda bestimmt, wann ein Raum Wohlfühltemperatur aufweisen soll, und wann die Temperatur keine Rolle spielt (weil der Raum/die Wohnung/das Haus leer steht)

Smart Home Technik sorgt also automatisch dafür, dass die Bewohner einer Wohnung keine Komforteinbußen erleiden und trotzdem der Heizenergieverbrauch minimiert wird.

Hersteller- und technologieneutraler Kriterienkatalog für SmartHome Lösungen

Die SmartHome Initiative Deutschland hat einen Hersteller- und technologieneutralen Kriterienkatalog erstellt und Hersteller und Anbieter von SmartHome Technik aufgefordert, geeignete Produkte und Systeme zu benennen. Die SmartHome Initiative Deutschland prüft die Angaben und listet diese Systeme auf ihrer Website unter der Rubrik „Bürger CO2-Projekt“ auf. Alle Systeme sind für die Selbstinstallation geeignet. Für die Installation müssen keine neuen Kabel verlegt werden, es entstehen weder Schmutz noch Lärm. Die Produkte lassen sich in der Regel bei einem Umzug problemlos mitnehmen und die Wohnung in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen.

Installationen haben durch Vergleiche der Energiezähler gezeigt, dass sich in so ausgestatteten Räumen zwischen 20% und 35% der Heizenergie einsparen lassen. Jeder nicht verbrannte Kubikmeter Öl oder Gas reduziert den CO2-Fußabdruck und ist gut für unser Klima. Gleichzeitig reduzieren sich auch die Heizkosten. Die Ausgaben für die smarte Technik sind also eine Investition, die sich nach kürzester Zeit bereits selbst refinanziert und langfristig sogar monetär auszahlt.

Die SmartHome Initiative Deutschland will möglichst viele Bürger mit ihrem Projekt erreichen und so dafür sorgen, dass die Menschen ihren Teil für die Umwelt leisten und ihr Haus oder ihre Wohnung mit smarter Technik ein Stück klimafreundlicher machen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf dem YouTube Kanal „SmartHome TV“ in der Playlist „Bürger CO2-Projekt“.

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