Oel-Waerme-Institut tritt der Zuse-Gemeinschaft bei

Die Zuse-Gemeinschaft wächst weiter. Mit dem Beitritt der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH aus Herzogenrath bei Aachen vereint der bundesweit tätige Verbund gemeinnütziger Forschungsinstitute jetzt 75 Mitglieder, davon sieben in Aachen und insgesamt zwölf in Nordrhein-Westfalen. Die Mitgliedsurkunde wurde am 8. Januar 2020 offiziell von Dr. Friedrich-Wilhelm Bolle aus dem Präsidium der Zuse-Gemeinschaft überreicht. Das OWI ist ein Forschungsinstitut, das in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung an der Weiterentwicklung konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien arbeitet.

Übergabe der Mitgliedsurkunde der Zuse-Gemeinschaft an das Oel-Waerme-Institut: Dr. Wilfried Plum, Geschäftsführer OWI (links), Dr.-Ing. Friedrich-Wilhelm Bolle, Mitglied des Präsidiums der Zuse-Gemeinschaft. (Foto: Fabian Nawrath – FiW e. V.)
Übergabe der Mitgliedsurkunde der Zuse-Gemeinschaft an das Oel-Waerme-Institut: Dr. Wilfried Plum, Geschäftsführer OWI (links), Dr.-Ing. Friedrich-Wilhelm Bolle, Mitglied des Präsidiums der Zuse-Gemeinschaft. (Foto: Fabian Nawrath – FiW e. V.)

„Wir erwarten, dass in den nächsten Jahren zunehmend klimaschonende flüssige Brenn- und Kraftstoffe auf den Markt kommen“, erklärt OWI-Geschäftsführer Elmar Pohl. „Dies unterstützen wir beispielsweise durch die Entwicklung neuer anwendungsnaher Methoden und Verfahren zur Erhaltung der Betriebssicherheit technischer Systeme wie Motoren und Heizungen. Darüber hinaus wirken wir auch an der Weiterentwicklung von Effizienztechnologien mit, etwa auf der Basis von Brennstoffzellensystemen. Das Ziel unserer anwendungsnahen Forschung sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von morgen.“

Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen University und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. „Unter den aktuellen Bedingungen der deutschen Forschungslandschaft haben gemeinnützige und unabhängige Forschungsinstitute wie das OWI keinen leichten Stand“, erläutert OWI-Co-Geschäftsführer Wilfried Plum. „Darum ist der Beitritt zur Zuse-Gemeinschaft für das OWI ein konsequenter Schritt. Denn auf dieser Plattform werden gleichgelagerte Interessen gebündelt und in die Forschungspolitik und -förderung getragen.“

Dr. Bolle, er ist Geschäftsführer des Forschungsinstituts für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW), erklärt: „Mit ihrem Know-how in der Brennstoffforschung bringt das OWI wichtige Expertise für die Umsetzung und Optimierung der Energiewende als einer zentralen gesellschaftlichen Aufgabe in unseren Verbund ein.

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