Sensaru

Sensorisches Messsystem in Selbstmontage

Das Pforzheimer Start-up Sensaru hat ein selbst-montierbares sensorisches Messsystem entwickelt, mit dem sich bestehende Heizungsanlagen schnell und kostengünstig digitalisieren, Fehlfunktionen und Einsparpotenziale lokalisieren lassen.

Quelle: Sensaru
Quelle: Sensaru

Die Wärmewende in der Wohnungswirtschaft ist nicht allein mit dem Heizungstausch zu meistern. Schon energetische Optimierungen können den Wärmeverbrauch signifikant reduzieren. Sensorische Messsysteme können genau herausfinden, wo und wie Heizungsanlagen optimiert werden können.

Das Sensaru Messsystem besteht aus den Sensoren, dem Gateway und dem Zugang zur Cloud, in der alle Messdaten verarbeitet werden. Es kann in weniger als einer Stunde ohne Fachkenntnisse oder neue Infrastrukturen installiert werden. Einfach die S1-Sensoren direkt an die Heizungsanlage montieren, mit dem Gateway verbinden und die Messung kann losgehen. So gewinnen Immobilienunternehmen wichtige Messdaten und können über die Cloud in Echtzeit alle Heizungsanlagen ihres Portfolios überwachen.

So ermittelt der Algorithmus beispielsweise bei einer zu hohen Vorlauftemperatur automatisch, um wie viel Grad diese ohne Leistungsverlust reduziert werden kann. Auch unerkannte Fehlfunktionen wie der Ausfall eines Außentemperaturfühlers oder unentdeckte Leckage werden schnell erkannt. Dadurch lassen sich nicht nur Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß reduzieren, sondern auch hohe Reparaturkosten durch Langzeitschäden vermeiden.

Das Sensaru Messsystem wurde im Rahmen mehrerer Pilotprojekte erfolgreich getestet und kann ab sofort vorbestellt werden.

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